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Literatur

Die Kultur der Spielhallen

Die Verführungskraft der Spielhöllen

Soziologen erforschen die Kultur des Glücksspiels

Ein Soziologenteam der Universitäten Dortmund und Duisburg Essen hat nun "die Kultur der Spielhallen" erforscht. Zehn Monate besuchten die Wissenschaftler Glücksspielstätten, um selbst an Automaten zu spielen. Sie wollten verstehen, was Menschen am Glücksspiel reizt. Denn alle wissen, dass man die Spielautomaten nicht beeinflussen kann, dass es reiner Zufall ist, ob man gewinnt oder nicht.

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Die Lust auf Spiel und Risiko

bookErfahrungen und Ergebnisse aus fünf Büchern zum Thema Spiellust und Risikolust hat Johannes C. Brengelmann zusammengefaßt. Titel seines sechsten Werkes ist „Die Lust auf Spiel und Risiko". Das im Varia Press Verlag Zürich erschienene Buch ist übersichtlich gestaltet und erläutert die einzelnen Themenbereiche mit Tabellen und Schaubildern. Brengelmann behandelt das Automatenspiel und die allgemeine Spiel-/Risikolust. Er analysiert den Spieler, sein aktuelles Spielverhalten und seine persönliche Spieldispositionen. In weiteren Kapiteln beschreibt er die erweiterte Bedeutung des Automatenspiels und die Intensität des Spielverhaltens. Außerdem stellt er eine Typologie des Verhaltens am Geldspielautomaten auf. Die gesamte Thematik verbindet Brengelmann mit der Risikolust. Jedes Kapitel ist am Ende zusammengefaßt. Zum Schluß des Buches interpretiert der Autor sein Werk und gibt Ausblicke auf eine mögliche Entwicklung. Mit diesem Buch gibt er eine fundierte Grundlage für jeden, der sich intensiver mit dem Thema Spiel in Freizeitstätten befaßt.

 

(aus dem Automatenmarkt 11/1991)

 

 

Sucht und Automatenspiel

SuchtundAutomatenspiel

Und noch ein Buch zur sogenannten Spielsucht. Es heißt auch so: „Sucht und Automatenspiel". Der Autor Christian Brandt, Jahrgang 1962, studierte Psychologie und Soziologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1990 ist er Diplompsychologe in psychotherapeutischer Weiterbildung und im kinder- und familienpsychologischen Bereich tätig. 1992 mache Brandt ein weiteres Diplom in Soziologie. Die vorliegende Arbeit entstand als Diplomarbeit im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität unter der wissenschaftlichen Betreuung durch Professor Dr. J. Ritsert. „Zahlreiche psychologische Erklärungen betrachten das exzessive Automatenspiel als Ausdruck individueller Pathologie. Sie setzen die Spielautomaten unproblematisiert als ein gegebenes Faktur voraus", sagt der Autor.

(Inhaltsbeschreibung des Automatenmarktes 6/94:)

 

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Wenn der Traum vom Glück zum Alptraum wird

Eine Besprechung des Automatenmarktes 6/94:

Für viele unserer Leser dürfte diese Überschrift bereits gedeckt sein, wenn der Name eines der Autoren des Buches fällt, das hier vorgestellt wird: Dr. Gerhard Meyer. Der Begründer der Spielsucht hat zusammen mit Dr. Meinolf Bachmann, Psychotherapeut an einer Suchtklinik, ein Buch unter dem Titel herausgebracht: „Glücksspiel. Wenn der Traum vom Glück zum Alptraum wird".

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Automatenspiel - Moderne Freizeitgestaltung

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Klappentext:

Der Suchtbegriff zeigt hei uns inflationistische Tendenzen und läuft damit Gefahr, leer und belanglos zu werden. Seit einigen Jahren wird neben der in der Tat lebensbedrohenden Drogensucht keine der „neuen Süchte" so leidenschaftlich diskutiert wie die „Spielsucht". Und schon stehen meist selbsternannte Suchtexperten parat und propagieren wider alle wissenschaftlichen Erkenntnisse Patentrezepte. Manche machen die Spielautomaten verantwortlich und fordern ihre Abschaffung. Mit dem gleichen Recht wäre die Abschaffung des Geldes und der Banken zu fordern, weil es ohne sie keinen Bankraub gäbe.

Das vorliegende Buch analysiert und definiert auf wissenschaftlicher Basis das Spielen und „die Sucht" und zeigt auf, welche Irrwege die Diskussion geht. Das Buch soll und kann dazu beitragen, die ausufernde Diskussion zu versachlichen. Denn absichtliches oder unbedachtes Abstempeln zweifellos vorhandener Problemspieler zu Süchtigen hilft diesen nicht, sondern schadet ihnen, macht sie zu unschuldigen und unheilbaren Kranken.

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