Text Size

VDAI

VDAIVerband der Deutschen Automatenindustrie (VDAI)
Dircksenstraße 49, 10178 Berlin

Im Verband der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI) haben sich die Hersteller und Importeure von Musik- und Unterhaltungsautomaten sowie von Waren- und Leistungsautomaten zusammengeschlossen. Für beide Produktgruppen gibt es jeweils eine Fachabteilung.

Aufgabe des VDAI ist es, die wirtschaftliche und technische Entwicklung des Münzautomatenwesens zu fördern und die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder wahrzunehmen. Wie andere moderne Wirtschaftsverbände auch, hat der VDAI die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des von ihm vertretenen Industriezweiges zu verbessern.

 

Der VDAI hat eine doppelseitige Informationsfunktion. Nach innen: die Unterrichtung seiner Mitglieder über politische, rechtliche, wirtschaftliche oder technische Belange. Nach außen: die Vertretung gegenüber der Öffentlichkeit und die Mitwirkung bei gesetzgeberischen Maßnahmen. Der VDAI wirkt quasi als Transmissionsriemen zwischen seinen Mitgliedern und den politisch/parlamentarischen Institutionen.

Geschäftsführer:
Dr. Jürgen Bornecke

Vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder:
Uwe Christiansen (Vorsitzender)
Paul Gauselmann (Vorsitzender)
Christian Arras
Christian Trenner

Eine - etwas ältere - Selbstdarstellung:

Verbandsarbeit - Lobby für die Automatenindustrie

Verband der Deutschen Automatenindustrie - VDAI - Sündenbock mit vier Buchstaben oder Repräsentant eines kleinen, aber sehr kreativen und innovativen Wirtschaftszweiges? Mal so, mal anders, auf jeden Fall aber moderner Dienstleister in Sachen Information am (noch) Sitz von Regierung und Parlament.

Wem der Begriff Lobby kein Schmähwort ist und wer Thomas Eschenburgs Warnung vor der Herrschaft der Verbände" historisch.und nicht moralisch wertend betrachtet, für den ist es nicht schwer, hinter die Kulissen der Verbandsarbeit zu blicken.

Praxisnahe Informationen.

Die Kompliziertheit und Komplexität ökonomischer Strukturen und technischer Sachverhalte erfordern kompetente Gesprächspartner für Exekutive und Legislativ ie bündeln Teilinteressen, bereiten pra~n;h Informationen aus Unternehmen auf und beraten politische Entscheidungsträger in Sachfragen. Die andere Seite: aktuelle Fakten sowie Hintergründe über das politische und administrative Geschehen als Service für die Mitglieder oder sogar zur Absicherung unternehmerischer Entscheidungen. Das Ergebnis: Verbände sind quasi Transmissionsriemen zwischen der unternehmerischen Praxis und der Politik.

Nicht umsonst bezeichnet Jürgen Weber Verbände als Türwächter' im politischen System, die u. a. dafür Verantwortung tragen, daß keine gesellschaftliche Gruppe in Vergessenheit gerät Moderner und technokratischer gesagt Wirtschaftsverbände nehmen in der parlamentarisch/pluralistischen Ordnung wichtige Informations-, Koordination-, Steuerungs- und Mitwirkungsrechte, wahr. Dies gilt atefür den VDAI. Die Interessenvertretung der Automatenindustrie fügt sich integral in die Verbandslandschaft ein. Dies wird auch durch Mitgliedschaften bei anderen Organisationen dokumentiert, zum Beispiel beim Bundesverband der Deutschen Industrie, beim Institut der Deutschen Wirtschaft oder bei der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs.

Abstrakt umschriebener Satzungszweck ist die Förderung der Interessen für Münzautomatenwirtschaft, und zwar für die Fachabteilung der Musik- und Unterhaltungsautomaten sowie für Waren- und Leistungsautomaten. Gemeinsames Merkmal: die Münzbetätigung. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit des VDAI ist die Öffentlichkeitsarbeit, denn mehr als manch anderer Wirtschaftszweig steht die Automatenindustrie im Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Medien - man kann hier auch sagen, der veröffentlichten Meinung. Dies prägt die Aufgaben des VDAI in erheblichem Maße.

Der Verband muß sich mit Vorurteilen auseinandersetzen, Ängste abbauen und Mißtrauen entgegenwirken. Kritik wird - wie oft auch in anderen Bereichen - zumeist nur von wenigen Personen oder kleinen Gruppen geübt Wenngleich lautstark, ist die Kritik häufig nicht selbstlos. Wenn zum Beispiel von Psychologen vermeintliche neue Süchte' propagiert oder erfunden werden, so schaffen bzw. sichern sie damit ihre eigenen Arbeitsplätze. Ob damit Teile der Gesellschaft als unmündig oder gar als krank erklärt werden, ist dann gar nicht mehr so wichtig. Die Macht der Kommunikation wird vollends spürbar, wenn der Handlungsspielraum von Unternehmen politisch eingeengt wird. Information wird dann zum ,key-success-factor' wirtschaftlichen Erfolgs. Zwar gibt es keine Patentrezepte für eine offensive Informationspolitik von Verbänden, auch ist der Nutzen offensiver Informationspolitik oft nicht in Geldeinheiten rechenbar. Sicher aber ist: Die Kosten unzureichender, verspäteter oder gar unterlassener Informationen sind auf jeden Fall immens hoch. Auch sind Informationsdefizite und Vorbehalte in aller Regel dort begründet, wo die Verantwortung für Informationen liegt.

Informationslücken schließen

Der VDAI versucht nicht, die Interessen seiner Mitglieder hinter dem Gemeinwohl, was immer darunter im Einzelfall verstanden wird, zu verstecken. Interessenpolitik wird nicht kaschiert, die eigene Sache nicht verleugnet Der VDAI bemüht sich vielmehr, mit offenen, griffigen Argumenten zu überzeugen. Er wirbt um Vertrauen. versucht Vorurteile abzubauen und Informationslücken zu schließen. Fragen gewünscht, sie sind Indikatoren für Defizite und Wegweiser im Kampf um Marktanteile auf dem Markt der Meinungen.