Text Size

Las Vegas 2013 - Teil 4

Reisebericht Las Vegas 2013

Teil 4 - Transportmittel

Welche Alternativen gibt es am Strip zum zu Fuss laufen, was bei 40 Grad entlang oft übervoller Gehwege und häufigen Strassenwechseln über längere Strecken oft kein besonderes Vergnügen?

a) Las Vegas Monorail

Östlich vom Strip verläuft eine fahrerlose Einschienenbahn hinter der ersten Reihe der Casinos vom MGM Grand bis etwa 1,5km entfernt zum Stratosphere Tower. Sie verkehrt bis spät in die Nacht, ist mäßig komfortabel und wegen der anfangs häufigen Halts nicht besonders schnell.

Fahrplan und Fahrpreise:

Eine Fahrt mit der Monorail rentiert sich nur vom MGM Grand zum nördlichen Strip (Stratosphere, LVH, Convention Center) und zurück.Vom Harrah's/Imperial Palace zum Flamingo oder Bally's/Paris ist man zu Fuß schneller, da die Bahnhöfe sehr weit vom Hoteleingang entfernt sind, oft läuft man mitten durch Hotels, Casinos und Einkaufsstrassen 500m quer zum Strip, bis man die Hoch-Haltestelle erreicht.

b) Tram

Einige Hotels westlich des Strips sind durch Monorails miteinander verbunden. Die Fahrt ist kostenlos.

Mirage - Treasure Island

Bellagio - Citycenter - Monte Carlo

Excalibur - Mandalay Bay

Die Haltestellen liegen oft mitten in den Hotels und sind recht gut erreichbar. Statt sich einen Kilometer entlang des Strips von einem Hotel in das nächste zu bewegen, sind die Trans durchaus empfehlenswert. Schade, dass sie nicht eine gemeinsame Strecke bilden.

c) Bus

Vom Flughafen entlang des Strips bis zur Freemont Street verkehrt laufend die Buslinie namens The Deuce .Sie hält an jedem Hotel und braucht im meist dichten Verkehr vom MGM Grand bis zur Freemont Street 45 Minuten. Die Fahrt kostet für 2 Stunden $4 und für das Tagesticket $8. Wenn man akzeptiert, meist in einem prallvollen Bus zu sitzen oder zu stehen, ist es die beste Möglichkeit, zur Freemont Street und komfortabel wieder zurück zu kommen. Auch vom Flughafen ist es der billigste Weg in die Stadt.

d) Taxi

Taxis fahren reichlich den Strip rauf und runter, aber man kriegt nicht so schnell eins. Sie dürfen Fahrgäste nicht an der Strasse aufnehmen, sondern nur an den Hotels. Dort stehen aber oft ein Dutzend Leute und warten darauf, dass ein Taxi kommt. Ein Einweiser sortiert Fahrgäste zu den Taxen und hält dafür die Hand auf. $1 Trinkgeld ist dafür üblich.

Die Anfahrt kostet $3,20, dann für jeden 1/13 Mile 20 ct, und für jede weitere Meile $3,20. Eigentlich ist es mit deutschen Preisen vergleichbar. Entlang des Strips sind Taxen keine Alternative, sie kommen oft nur im Schritttempo voran. Wer allerdings querab zu anderen Zielen möchte wie The Pinball Hall of Fame oder das Neon Museum, sollte ein Taxi nehmen, statt alleine durch abseitige Viertel zu laufen. Amerikanische Grosstadt bleibt Amerikanische Grossstadt mit allen Gefahren.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis