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F In (Initialisierung)

 

Frage: Ich habe bei meinem DISK II PLUS folgenden Fehler: Foul F_In. Lt. Beschreibung soll das Gerät initialisiert werden.

 

Antwort: Du musst unten an der Münzeinheit an dem Einschub für die Service-Tastatur einmal bei geöffnetem und eingeschaltetem Gerät die Pins 7, 14 und 20 überbrücken. Bei Geräten, wo unten vor der ME initialisiert (wo das rote, 8-stellige Display ist) wird, werden die Pins von links nach rechts gezählt, also links, das ist Pin 1 und rechts ist Pin 20.  Der Anschluss, ist unten rechts, ganz vorne, wenn man die Fronttür öffnest. Hat in der Regel eine rote Steckeraufnahme und hat wie gesagt in jedem Falle 20 Pins.

Zum Überbrücken am besten einen alten, ausgedienten Stecker preparieren, den kannst Du dann immer wieder bei allen möglichen ADP und baugleichen Geräten der älteren Generation verwenden, wenn Du wieder einmal initialisieren musst. Einfach die Strippen 7, 14 und 20 "zusammenpopeln" und gut is´.

 

 

Alles andere (Pins verbiegen, Strippen anlöten, o. ä.) halte ich für absoluten Klamauk und es besteht dabei überdies die Gefahr, dass man die CPU durch ungewollte kurzschlüsse zerstört. Wenn Du keinen 20 poligen Stecker übrig hast, dann wird sich sicherlich hier im Forum jemand finden, der Dir ein solches Teil zum Selbstkostenpreis schicken kann.

 

Inititalisierungsstecker sind beim User Automatenarchiv erhältlich.

 

 


 

 

Frage: Warum müssen Geräte initialisiert werden?

 

Antwort: Spielmodule DER ERSTEN GENERATION (mit Knopfzellen in Timekeepern, um 1991/92) zwar keine elektronische Zulassung aber eben nur diese eine Speicherstüze - also die Knopfzellen - in den Timekeepern haben.

Ist in einem der beiden auf dem Spielmodul befindlichen Timekeepern (oderin beiden) die Knopfzelle leer, so zeigt das Gerät "F_In" an (fehlende Initialisierung) und das Gerät ist nicht mehr betriebsbereit. Anfänglich bekommt man den Fehler zwar noch weg, indem man nach jedem "Netz Aus" einfach nur neu initialisiert, aber auch das geht ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr, weil dann die Restspannung der Knopfzelle(n) nicht mehr ausreicht, um den Status "betriebsbereit" zu signalisieren.

Und bei den Geräten, die ein solches Speichermodul haben (so wie mein Mega Bistro, hast Du bei mir gesehen), die haben eben keine andere Batterie. Um das Gerät wieder betriebsbereit zu machen, müssen die Knopfzellen aus den Timekeepern herausgefräst werden und an den übrig bleibenden Lötfähnchen Ersatzbatterien angelötet werden (so wie früher ein ganz normaler Lithiumbatteriewechsel). Und natürlich muss das Gerät nach dem Ersetzen der Batterie auch initialisiert werden (daher: Pin 7, 14 und 20...). Diese Spielmodule sind im übrigen NICHT ZU VERWECHSELN mit den heute verwendeten Spiel- und Speichermodulen. Die alten Spielmodule sind sozusagen ein Vorläufer der heutigen Spiel- und Speichermodule, also so etwas wie eine "erste Generation". Der Fehler ist prinzipiell ein und der selbe, wie er bei Löwen-Geräten auftritt, wenn die Knopfzelle im Timekeeper leer ist (ein Löwen-Gerät zeigt dann natürlich "EC b" anstelle von "F_In").

 

 


 

Frage: Ich habe beim Merkur Disc 3000 eine neue Batterie eingesetzt und wollte das Gerät nun mittels eines Initialisierungssteckers zurücksetzen - leider klappt dies nicht.
Die Münzeinheit habe ich wieder korrekt angeschlossen und die LEDs auf der Steuereinheit leuchten auch wie sie sollen.
Wenn ich das Gerät anschalte, rucken alle drei Scheiben kurz an und bleiben dann stehen. Die Anzeige "Sonderspiele" zeigt kurz eine "3" an und bei "Münzspeicher" steht "86".
Nachdem die Scheiben "angeruckt" sind (sie drehen sich nicht sondern zucken nur), schalten die Anzeigen "Sonderspiele" und "Münzspeicher" auf Null und die "gestört"-Lampe blinkt ganz hektisch.

 

Antwort: Mit den Spielscheiben hat das nichts zu tun. Du Ruckeln beim Einschalten nur kurz (das ist normal). Dann machen Sie einen Testlauf. Den Testlauf machen sie aber nicht, wenn die Initialisierung fehlt. Und dann blinkt "hektisch" die "gestört"-Lampe. Hektisches Blinken der "gestört"-Lampe bedeutet IMMER fehlende Initialisierung und/oder defekte Batterie. Würde sie wegen fehlerhafter Spielscheibenansteuerung leuchten, dann würde sie DAUERND leuchten nicht nicht blinken. Wenn Du sicher bist, dass Du alles richtig gemacht hast, dann ist möglicherweise die CPU (oder eben mindestens ein Teil davon) defekt. Hast Du Deinen Initialsierungsstecker auch richtig gebastelt? Hast Du die Pins 7, 14 und 20 von der richtigen Seite gezählt?

Bei Geräten, wo unten vor der ME initialisiert wird, werden die Pins von links nach rechts gezählt , also links Pin 1 und rechts Pin 20.

Dementsprechend werden sie gemäß Anordnung der Stiftwanne bei Geräten, bei welcher direkt auf der CPU initialisiert wird, von unten nach oben gezählt.

 

 


Eine weitere Erklärung, warum das Initialisieren nötig ist:

 

Die Spielmodule DER ERSTEN GENERATION (mit Knopfzellen in Timekeepern, um 1991/92) haben zwar keine elektronische Zulassung aber eben nur diese eine Speicherstüze - also die Knopfzellen - in den Timekeepern.

Ist in einem der beiden auf dem Spielmodul befindlichen Timekeepern (oderin beiden) die Knopfzelle leer, so zeigt das Gerät "F_In" an (fehlende Initialisierung) und das Gerät ist nicht mehr betriebsbereit. Anfänglich bekommt man den Fehler zwar noch weg, indem man nach jedem "Netz Aus" einfach nur neu initialisiert, aber auch das geht ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr, weil dann die Restspannung der Knopfzelle(n) nicht mehr ausreicht, um den Status "betriebsbereit" zu signalisieren.

Und bei den Geräten, die ein solches Speichermodul haben (so wie mein Mega Bistro, hast Du bei mir gesehen), die haben eben keine andere Batterie. Um das Gerät wieder betriebsbereit zu machen, müssen die Knopfzellen aus den Timekeepern herausgefräst werden und an den übrig bleibenden Lötfähnchen Ersatzbatterien angelötet werden (so wie früher ein ganz normaler Lithiumbatteriewechsel). Und natürlich muss das Gerät nach dem Ersetzen der Batterie auch initialisiert werden (daher: Pin 7, 14 und 20...). Diese Spielmodule sind im übrigen NICHT ZU VERWECHSELN mit den heute verwendeten Spiel- und Speichermodulen. Die alten Spielmodule sind sozusagen ein Vorläufer der heutigen Spiel- und Speichermodule, also so etwas wie eine "erste Generation". Der Fehler ist prinzipiell ein und der selbe, wie er bei Löwen-Geräten auftritt, wenn die Knopfzelle im Timekeeper leer ist (ein Löwen-Gerät zeigt dann natürlich "EC b" anstelle von "F_In").

 

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