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Technik der Fünfziger

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Wie funktionierte die Technik in den Fünfzigern?

 

Die Technik vom Elektromat ist sehr übersichtlich und relativ einfach gehalten. Alle Schaltvorgänge werden mit 220/230V ~ ausgeführt (die roten Kabel führen Netzspannung). Die Lampenspannung 6V ~ wird mit den Trafo (10) erzeugt (alle gelbe Kabel führen 6V ~). Der Elektromat hat einen Türschalter (9), bei geöffneten Gehäuse erfolgt eine Abschaltung der Stromversorgung zum Vorderteil.
Nach Einwurf eines Groschen schließt die Münze im Münzsortierer (1) den Kontakt (2) und wird noch mechanisch im Münzsortierer gehalten. Jetzt wird der Synchronmotor (3) mit Getriebe gestartet, dieser treibt die Kontaktbaugruppe an. Über diese erfolgt jetzt die ganze Spielsteuerung. Als nächstes schaltet der Elektromagnet (4) über das Gestänge (5) die Schleudermünzen frei und schwenkt die zwei Schaltkontakte in das Spielfeld. Jetzt kann der Spieler mit den mechanischen Schleuderhebel (6) sein Glück versuchen. Im Gewinnfall wird der Auszahlmagnet (7) angesteuert und zahlt pro Impuls (Lampenfeld) eine Wertmarke aus. Nach etwa 15 bis 20 Sekunden wird über ein Gestänge der eingeworfene Groschen im Münzsortierer freigegeben. Kurz danach öffnet der Ausschaltkontakt auf der Kontaktbaugruppe. Dann fällt der Elektromagnet (4) wieder ab. Die Schleudermünzen sind gesperrt und die Schaltkontakte abgeschwenkt.

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