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Rotamint Star (1982)

 

Eigentlich gehört die Rotamint Star nicht mehr in dieses Internet-Buch, da als "Ende" der lückenlosen Auflistung (mit Beginn der Rotamint Super Sieben aus dem Jahr 1968) ursprünglich die erste Rotamint mit Risiko-Leiter, also die Rotamint Duplex vorgesehen war. Dass sich beide Geräte jedoch sehr ähneln, war letztlich ausschlaggebend dafür, dass die Rotamint Star als Nachfolgemodell der Rotamint Duplex das letzte Gerät für die Auflistung sein sollte. Wie dem auch sei...

Die Rotamint Star aus dem Jahr 1982 unterscheidet sich vom Vorgängermodell, der Rotamint Duplex, lediglich in Details. So ist die Frontscheibe der Rotamint Star mit deutlich helleren und freundlicheren Farben gestaltet. Wenn auch auf den Chancenzähler, welcher bei der Duplex zur Anwendung kam, verzichtet wurde, ist die Rotamint Star dennoch um einiges spielfreudiger, denn die Quote wurde durch eine kleine Änderung mit großer Wirkung angehoben:

 

 

 

Die Krone auf der Wechselanzeige über den Spielscheiben, welche die Häufigkeit des Auslösens von Sonderspielen über die Siebener-Kombinationen bei der Rotamint Duplex und auch schon bei der Rotamint Doppel-Jackpot drastisch reduzierte, wurde wieder durch die Sieben ersetzt. Somit müssen bei der Rotamint Star wie einst bei der Rotamint Jackpot nicht zwingend auf den beiden äußeren Spielscheiben eine Sieben und in der Mitte der Joker erscheinen, um Sonderspiele auszulösen. Es genügt, wenn auf zwei Spielscheiben Seriensymbole angezeigt werden - vorausgesetzt, die Glocke ist vorher auf der rechten Spielscheibe erschienen, wodruch die Wehselanzeige von Glocke auf Sieben schaltet. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass für das recht unspektakulär aussehende Gewinnbild mit einer Sieben im oberen Ablesefenster der rechten Spielscheibe, dem Joker in der Mitte und einer weiteren Sieben auf der Wechselanzeige 25 Sonderspiele gegeben werden.

 

 

Erstmals seit Einführung der Mikroprozessortechnik gab es bei der Rotamint Star den sogenannten "Garantiegewinn" in Sonderspielen. Das heisst, dass in Sonderspielserien ohne Gewinn der Zähler so lange auf "01" stehen bleibt, bis ein 3 DM-Gewinn erreicht wird. Eine solche Einrichtung gab es zuvor letztmalig bei der Rotamint Exquisit Royal (1976). Genau so wie bei der Rotamint Duplex lässt sich die rechte Spielscheibe nur dann per Tastendruck vorzeitig stoppen, wenn durch Erscheinen des Glockensymbols ein zweiter Lauf der Scheibe eingeleitet wurde.

 

 

Dieses doch recht unspektakulär wirkende
Gewinnbild bringt stolze 25 Sonderspiele.