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Baureihen

70er Jahre (Bally Wulff)


Mein allererster Automat war ein Rotomat Astor Bj. 1974, den mir mein Vater schenkte als ich noch ein Jugendlicher war, und den ich auch noch heute besitze, auch wenn ich ihn set Jahren nicht mehr angeschaltet habe. Ich mag ihn eigentlich gar nicht mehr, aber so was darf man eigentlich gar nicht sagen! Das Ding verscherbeln oder gar noch schlimmeres damit machen ...

- DAS BRINGT UNGLÜCK! -

Als interessierter und neugieriger junger Mann hab ich damals alles an diesem Gerät analysiert und war von der Technik fasziniert! WAR DA VIEL LOS DRIN! Rappel, dreh, quietsch klacker klicker usw...!

Doch heute, da in den neueren Geräten eigentlich so gar nix mehr los ist, fragt man sich:

Wie haben die das blos hingekriegt? Wenn eine Münzröhre voll ist, dann verstopft doch der Automat ohne die geniale Erfindung "Abräumvorrichtung":

 

 

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adp Profitech3000 (1994)

 

 

SteuereinheitProfitech3000

 

   

adp Steuereinheit 1991

 

DB1991

 

Gehäusebauformen

Noch mal kurz zur Verständlichkeit der Gehäusebauformen.

Hier unterscheiden wir in der Regel 3 Bauformen.

Wand - Casino - Slant

1. Wand :

Diese Gehäuse entsprechen ungefähr in den Maßen den alten klassischen Geldspielgeräten und werden wie der Namen schon sagt an der Wand und an klassischen Automatenständern befestigt. In Spielhallen sterben die Gehäuse langsam aus und sind vorwiegend noch in der Gastro zu finden.

2. Casino

Casinogehäuse sind in der Regel eher schmal und hoch, die Monitore wenig bis gar nicht geneigt. Die Geräte sind Standgeräte, die nicht an die Wand oder Ständer geschraubt werden. Man schaut relativ gerade auf den Bildschirm und hat aus ergonomischer Sicht eher eine etwas unnatürliche Kopfhaltung.

3. Slant - Top

Slant-top's sind in der Regel breiter aber nicht so hoch wie Casino-Gehäuse. Der untere Bildschirm ist mehr oder weniger stark angeschrägt montiert, so das man bei sitzender Position mit einem leichten Blick nach unten arbeitet. Es gibt eine breite ablagefläche für die Hände, wo auch das Tastenfeld angeordnet ist. Dies ist die ergonomischte und entspannende Körperhaltung vor einem Gerät. Auch diese Geräte sind Standgeräte und setzen sich in Spielstätten immer mehr durch, da sie für den längeren Verbleib konzipiert sind. In der Gastro, wo es eher Kurzzeitspieler gibt ist diese Bauform sogut wie nicht vertreten.

Bericht IMA 2010 über Gehäuse

Diskussion im Portal

   

Profitech3000 (Grundlagen)

Profitech3000Profitech 3000: Revolutionäre Verbesserungen

Interview mit Reinhold Lüders, Leiter des Merkur-Service und Geschäftsführer bei adp-Gauselmann
Die Fortentwicklung der Technik der Gauselmann-Geldspielgeräte „Profitech 3000" hat weitere, entscheidende Sprünge gemacht. Für die IMA '95 kündigt Merkur-Service-Chef Reinhold Lüders eine revolutionär verbesserte Maschine an, die unter anderem die Walzen direkt und verschleißteilfrei antreibt.

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ST95E I (NSM-Löwen)

 

Erstes Gerät dieser Baureihe: ?

Letztes Gerät: Jacky Jackpot (1988)

 

In diesem Beitrag fehlt noch alles! Wer hat Lust, technische Details dieser Baureihe zu beschreiben, ihre Besonderheiten und Tücken, und das erste Gerät zu nennen? Ich bitte um Beteiligung.

 

Hier wird z.T. darüber diskutiert.

 

 

   

ST95E II (NSM-Löwen)

Erstes Gerät dieser Baureihe: ?

Letztes Gerät: ?

 

Weitere Geräte: Jolly

 

In diesem Beitrag fehlt noch alles! Wer hat Lust, technische Details dieser Baureihe zu beschreiben, ihre Besonderheiten und Tücken, und das erste Gerät zu nennen? Ich bitte um Beteiligung.

 

Diskussion

 

ST95E III (NSM-Löwen)

 

Eres Gerät dieser Baureihe: ? Tango 1995

Letztes Gerät: ?

Weitere Geräte: Supercard

 

Bauliche Besonderheiten:

  • VDAI Schnittstelle

 

In diesem Beitrag fehlt noch alles! Wer hat Lust, technische Details dieser Baureihe zu beschreiben, ihre Besonderheiten und Tücken, und das erste Gerät zu nennen? Ich bitte um Beteiligung.

 


01NSM optimiert Geldspielgeräte durch neue Technik

NSM Geldspielgeräte sind seit jeher Schritt­macher für neue Techniken gewesen. Nach dem Abschluß der Entwicklungsaufgaben wurden die gefundenen Lösungen jeweils in neue Gerätegenerationen integriert. Dieses aufwen­dige Vorgehen hat NSM Geldspielgeräte, in Verbindung mit der qualitativ hervorragenden Verarbeitung, zu beliebten und attraktiven Um­satzträgern werden lassen, heißt es aus Bingen

Mit der System-Technik 25, abgekürzt ST25 genannt, stellt NSM jetzt eine Neu­entwicklung vor, die die Basis geschaf­fen hat für künftige Spielsysteme mit erhöhtem Spielanreiz, und die viele Verbesserungen hinsichtlich Betrieb, Auslesung und Wartung bietet. Die Anforderungen an ein Geldspielgerät werden im wesentlichen bestimmt von dem mathematischen Spielsy­stem, das optisch und akustisch 'ver­packt` sein muß, von der Geldverarbei­tung für Münzen und Banknoten, der Statistik und dem Service. Zur opti­malen Realisierung dieser Aufgaben ist eine leistungsstarke Hardware­/Softwarebasis erforderlich. Diese Ba­sis liefert ST25.

02Äußeres Merkmal der ST25 sind ro­te LED-Anzeigen, die die bisher ver­wendeten grünblauen Fluoreszenz­Displays ablösen. Gleichzeitig wurde die Akustik verändert, so daß die Neu­heit auch 'hörbar` wird.

Der 16 bit NEC-Prozessor V 25 dient als Basis für die Steuereinheit STE 25, die wiederum das Herz der ST25 ist. Dieser Prozessortyp mit sei­nem Ein-/Ausgabe-Konzept, seinem in einer ROM-Maske optimal ange­ordneten Multitasking-Betriebssy­stem, seinem durch ihn verwaltbaren umfangreichen Speicherbereich so­wie seinem für die angestrebte An­wendung optimalen Befehlssatz stellt die Basis des auf ihm ent­wickelten Gerätekonzep­tes dar. Mit diesem Kon­zept werden dem Prozes­sor die Gesamtsteuerung und die Überwachung des Gerätes übertragen. Gleichzeitig wird er je­doch durch intelligente periphere Baugruppen, wie Münzanlage, Bank­notenakzeptor, Scheiben­oder Walzensteuerung, von Routineaufgaben entlastet. Die Entla­stungsfunktionen über­nehmen kleine Control­ler, die etwa die Sensoren überwachen, selbständi­ge Maßnahmen durch­führen oder Ergebnisse dem V 25 mitteilen.

Ein auswechselbares Steckmodul enthält die Echtzeituhr, das Spiel­und Steuerprogramm, die digital gespeicherten Soundeffekte und Melodien und speichert die stati­stischen Daten.

03Die Kommunikation des V 25 mit den außerhalb der Steuereinheit lie­genden Baugruppen erfolgt über zwei serielle Schnittstellen. Synchron über die bekannte NSM-Schiebekette, asynchron über den NSM-Bus. Diese beiden ausbaufähigen Schnittstellen ermöglichen den Einsatz von Stan­dardbaugruppen, so daß auch der Ser­vice optimiert wird. Läuft auf dem NSM-Bus der Datenverkehr grund­sätzlich protokollgesteuert ab, wo­durch der Einbau von Controllerbau­gruppen erforderlich wird, ermöglicht die synchrone Schiebekette auch den Echtzeitbetrieb. Dadurch wird der Einsatz von Controllern jedoch nicht ausgeschlossen.

Solche Standardbaugruppen, bereits bekannt als Versorgungseinheit 25, Motorsteuerung 25 und PO-Einheit 25, sind unter der Bezeichnung 25.1 an die ST25 angepaßt worden, in ihren Funktionen aber identisch ge­blieben. Neu hinzugekommen sind die Steuereinheit 25, die Münzanlage 25, die Servicetastatur und das Vernet­zungsinterface.

Mit der Münzanlage 25 wird erst­mals ein elektronischer Münzprüfer serienmäßig eingesetzt. Darüber hin­aus sorgt ein Controller für die Koor­dinierung und Ausführung aller über den NSM-Bus empfangenen Befehle, sei es die Auszahlung bestimmter Münzen, die Ermittlung und Meldung bestimmter Röhrenpegel oder Kas­senergebnisse, die Sperrung einzelner oder aller Münzen. Den eigentlichen Auszahlvorgang einer bestimmten Münze oder die Sicherheitsgarantie gegen Manipulation übernimmt die Münzanlage selbständig. Weitere her­vorstechende Merkmale sind die Ent­nahmemöglichkeit des gesamten Röhrenblocks mit einem Handgriff oh­ne lästiges Kabellösen sowie die Mög­lichkeit, die Röhren mit kleinerem oder größerem Röhreninhalt betrei­ben zu können. Dies wird durch die elektromechanische

04Münzseparie­rung ermöglicht. Hierdurch bedingt ist auch beispielsweise bei Hopperbe­trieb auf einem Ständer kein Leeren der 5-DM-Röhre von Hand mehr erforderlich. Mit dem Lösen eines Steckers zum NSM-Bus läßt sich die komplette Münzanlage dem Gerät entnehmen. Eine Füll­höhenmeßeinrichtung, die die Röhreninhalte zum Auswertezeitpunkt exakt ermittelt, ist als Zubehör einsetzbar.

Der NSM-Banknoten­akzeptor wird jetzt über eine serielle Schnittstel­le am NSM-Bus betrie­ben. Alle bisherigen NSM-Banknotenprüfer sind mit geringem Auf­

wand nachrüstbar. Die neu­en sowie die nachgerüsteten Banknotenprüfer weisen mit dem Aufkleber 'Technik 25.1` den Einsatz für die ST25 nach.

Mit der Servicetastatur 25 ist das bewährte Verfahren, über eine Menge von Code­Nummern Zugriff zu dem Automaten zu be­kommen, sei es zur Statistik, zum Ser­vice oder zum Ein­stellen von Optio­nen, beibehalten worden. Jedoch wurde in die Ser­vicetastatur ein alphanumerisches Display integriert, in welchem auch Text dargestellt werden kann, um den Dialog zwi­schen Benutzer und Gerät komfor­tabler zu gestalten. Die Be­deutung der Code-Num­mern ist im wesentlichen beibehalten worden.

Auch für die Wartung bie­tet die ST25 eine ganze Rei­he nützlicher Neuheiten, ob die leistungsstarke Selbst­diagnose, welche bei jedem Einschalten des Gerätes wichtige interne Ab­läufe prüft, bevor ein Spielbetrieb aufgenommen werden darf, oder das The­ma Fehlersuche, wenn bei der Funk­tionsprüfung ein Fehlverhalten fest­gestellt wurde. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang auch die automati­sche Erkennung und Initialisierung weiterer Optionen wie Ständerbe­trieb, Banknotenprüfereinsatz oder Vernetzung, wodurch außer dem Ein­stecken der entsprechenden Baugrup­pe keine weiteren Handgriffe für den Techniker anfallen.

Die Auswertung der Spielgeräte über die VDAI-Schnittstelle mit Dataprint oder durch Einsatz der Servicetastatur ist uneingeschränkt geblieben. Die Vielfalt der Daten ist

jedoch erweitert worden, sei es mit der Vergrößerung des Fehlerspei­chers, mit der Anzahl der Fehl­geldintervalle, durch die Hinzunah­me eines Fehlerspeichers für den Kassierzeitraum oder die im Aus­druck erscheinenden eingestellten Geräteoptionen. Weiterhin ist eine große Anzahl für den Service sinn­voller Fehler- und Zustandsmeldun­gen entstanden und vieles mehr.

Ein Vernetzungsinterface zwischen der Steuereinheit 25 und dem Spiel- und System Modul 25 liefert die Schnitt­stelle für eine Vernetzung von Spielautomaten über das Garne Network. Zunächst sind damit alle ST25-Geräte für die Vernetzung vorbereitet und sowohl für die Fernaus­wertung wie für den Einsatz von bargeldlosem Spiel mit Chipkarten geeignet.

Mit ST25 will NSM erneut sein Motto unter Beweis stel­len, der Zukunft immer einen Schritt voraus zu sein.

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Diskussion

 

   

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