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Spielsysteme / Mathematik

Auszahlquote

Eine Artikelsammlung

 

Die gesetzlich vorgeschriebene Auszahlquote muss eingehalten werden unter zwei Bedingungen:

Unbeeinflusster Spielbetrieb, also ohne Nachstart und ohne Risiko.

Immer volles Risiko bis oben.

Das ist das "normale" Spielerverhalten.

Die vorgeschriebene Mindestausschüttung unter diesem Spielerverhalten beträgt 60% der durch 16% Umsatzsteuer verminderten Einsätze,  das sind 53,6%.

 

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Auszahlquote: Einfluss des Spielers

DiscBonus3

 Die Auszahlquote bei Geräten alter Spielverordnung ist keineswegs festgelegt. Jedes Gerät schwankt um die Werksangabe, nur die gesamte Bauartzulassung wird sich der durch die Gerätemathematik bestimmten AQ während der gesamten Zulassungszeit stark annähern.

Eine Einflussgrösse ist der Aufsteller, der die AQ bei vielen jüngeren Geräten in 2 - 4 Stufen verändern kann.

Eine andere Einflussgrösse ist der Spieler selbst, der durch "gutes" Spielen (oder auch "schlechtes") an Risikotasten, der Starttaste oder anderen gerätespezifischen Parametern rütteln kann.

Elias hat dies mit seinen Simulationen alter Automaten nachgewiesen und Spannen von bis zu 10% nachgewiesen.

Eine grosse Seltenheit ist allerdings, wenn der Hersteller mit dem Einfluss des Spielers wirbt. Beispiel ist der Gamebox Kombi, auch wenn hier nie eine Spanne genannt wurde.

 

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Das Wichtigste über Spielabläufe

 

RegentWas ist ein Risikospiel, was sind Jackpots, was Sonderspiele? Alles geläufige Begriffe aus dem Alltag des Automatenaufstellers! Zu selbstverständlich, um gegebenenfalls nachzufragen. Darum geben wir hier einige allgemeine Erläuterungen.

Der gesamte Spielablauf, einschließlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen, werden von einem Mikroprozessor und einer umfangreichen Software gesteuert und kontrolliert. Bei Spielbeginn wird der Spieleinsatz vom Geldspeicher subtrahiert. Zur Verdeutlichung der Subtraktion wird für jedes Geldstück ein „Knackimpuls" erzeugt und zum Lautsprecher gegeben. Die dem Geldspielgerät zugeordneten Rotationskörper werden in Bewegung gesetzt, während die Einlaufposition der Maschine durch einen Zufallsgenerator ermittelt wird.

 

 

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Der gefühlte Beschiss

 

BeschissFür meinen Geschmack wäre es am schönsten, wenn wir es mit einem wirklichen Zufallsprinzip zu tun hätten und dieses auch gesetzlich vorgeschrieben wäre. Ein echtes Glücksspiel sozusagen. Natürlich dürften oder besser sogar sollten die Geräte weiterhin elektronisch gesteuert werden (allein schon wegen Verschleiß und "Entertainment", nur um zwei Dinge zu nennen). Das würde auch ganz einfach funktionieren: Man bräuchte lediglich eine Routine im Programmablauf, die so funktioniert wie die alten Mischer aus den elektromechanishcen ADP-Geräten. Ich meine nicht den ersten, mit dem Schrittmotor, sondern den mit den IC´s.

 

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Die ominösen 60%

Tja, die ominösen sechzig Prozent der alten Spielverordnung - ein an sich ganz einfaches Thema, aber doch immer wieder gut für Verirrungen und Verwirrungen.

Diese vorgeschriebenen 60 Prozent bezogen sich (in der alten Spielverordnung) keineswegs auf eine bestimmte Anzahl von Spielen oder auf eine bestimmte Spieldauer, sondern nur auf eine statistische Gewinnerwartung - sie wurden aber meines Wissens seit den späten 60er Jahren bei den Zulassungsstellen durch eine recht große Anzahl von Testspielen an einer Stichprobe des Seriengerätes im Rahmen einer ordentlichen Zulassung geprüft. (Ich habe mal etwas von 200.000 Testspielen gehört, und dieser Wert klingt durchaus realistisch.) Also ein ganz ordentlicher Aufwand zur Klärung einer an sich harmlosen Frage. (Wie bei der vorübergehenden Zulassung von Prototypen vorgegangen wurde, weiß ich nicht, würde ich aber sehr interessant finden...)

 

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Einsätze und Gewinne bei der Neuen SpV


Der Versuch einer Erläuterung der Parameter der Neuen Spielverordnung:

 

Die Neue SpV kennt ausschließlich Einsätze und Gewinne. Definition:

- Geldeinwurf mehrt den Geldspeicher und ist kein Einsatz.

- Verminderung des Geldspeicher durch Umbuchung auf den Punktespeicher ist Einsatz.

- Eine Mehrung des Punktespeichers aufgrund eines Spielergebnisses ist kein Gewinn.

- Eine Umbuchung vom Punkte- zum Gewinnspeicher ist Gewinn.

Letztlich ist diese Definition aber für die Einhaltung der Eckwerte (durchschn. St.-Verlust €33, max. Std.-Verlust €80, max. Std.-Gewinn €500) zum Verständnis zu kompliziert. Einfacher läßt sich ausdrücken: Die Veränderung der Kasse zählt:

Die Kasse ist für den Aufsteller die Differenz von Geldzufluß oder -Abfluß eines Gerätes. Und für den Spieler die reale Veränderung des Inhaltes seines Portomonaisses.

Alles, was dazwischen stattfindet, also jede Umbucherei, Gewinn oder Verlust von Punkten ist völlig egal.

Daher kann ein Spieler €500 in Punkten in einem Walzenlauf gewinnen und in 10 Minuten wieder verlieren, ohne dass dies die Eckwerte der SpV tangiert.

 

   

Entwicklung von Spielsystemen bei Gauselmann


EntwVor der Öffentlichkeit präsentierte die Firmengruppe ihre neuesten Kreationen. Für Branchen-Insider beson­ders interessant war ein gewährter Einblick in die Entwicklungsstufen eines Geldspielgerätes von der Idee bis zum fertigen Automaten. Grafiker Werner Ganteföhr, Schöpfer der Merkur-Sonne und dem Hause Gauselmann schon in seinen Anfängen verbunden, referierte.

Die Entwicklung eines Münzspiel­ Automaten ist eine Gemeinschaftsauf­gabe unterschiedlichster Unternehmensbereiche.

Nach Einbringen der Idee, dem mehr oder minder präzise formulierten Gedanken für ein neues oder weiter­entwickeltes Spielsystem, treten Ma­thematiker oder Grafiker gemeinsam auf den Plan. Jetzt geht es darum, ma­thematisch durchzuchecken, ob sich die Spielidee in den vom Gesetzgeber vorgegebenen Rahmen einfügen läßt, ohne an Spielreiz, an Spielwitz zu ver­lieren.
 

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Fortunas mathematisches Geheimnis

5tick ... Gebannt blicken die Augen des Spielers. der soeben seinen dritten Groschen ein- auf die rasch drehenden. leuch­tenden Scheiben mit den Zahlen, dir über Gewinn oder Verlust entschei­den Nach einigen Sekunden steht die erste Scheibe. Ein Druck auf die Wiederanlauftaste setzt sie erneut in Bewegung Die Fünf. die die Scheike beim Stillstand gezeigt hatte, steht in keiner Gewinnkombination. Jetzt stehen alle Scheiben still. 2 - 2 - 1 zeigen sie. Laut klappern zwei Gro­schen in die Auszahlöffnung. .,Na endlich! Ich dachte schon. der Kasten spuckt überhaupt nichts aus.­Halblaut. mehr zu sich selbst hatte der Spieler diese Worte gesprochen. als er seinen Zwanzig-Pfennig-Ge­winn entnahm. um gleich wieder ein Groschenstück einzuwerfen. In seinem Eifer hatte er gar nicht bemerkt. daß jemand zu ihm getreten war: ..Wieso meinten Sie, daß das Gerät nichts auswirft? Es muß ja mindestens 60 Prozent der eingeworfenen Beträge auszahlen. das ist gesetzliche Vorschrift. Aber die jetzt gängigen Geräte zahlen mehr als 70 Prozent aus. Die Kunden merken sehr schnell. was für ein Spielgerät gut auszahlt." Der Spieler dreht sich zu dem Frem­den um : „Wer garantiert denn da­für?“  fragt er.

 

1Der Fremde zeigt auf das braune Zulassungszeichen der P T B am Ge­rät : „Die Physikalisch Technische Bundesanstalt prüft jedes Geräte­muster auf Herz und Nieren, bevor sie es zuläßt. Sehen Sie, als unser Zentralverband - ich bin nämlich der Aufsteller dieses Apparates - ­einmal seine Tagung in Braunschweig hatte, gab uns der Leiter des Spiellabors Gelegenheit, einmal das ganze Prüfverfahren kennenzulernen. Kom­men Sie, trinken wir ein Bier, ich werde Ihnen schildern, was wir dort sahen.“

 

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