Text Size

Wissenswertes

Rotamint Goldene 7 (1978)

 

Die Rotamint Goldene Sieben. Gerade mal elf Jahre nach der "Ur-Goldene Sieben" (10 Pf-Gerät aus dem Jahre 1967) feierte diese Ihr Comeback. Zwar waren sämtliche NSM-Spielautomaten seit der ersten Goldene Sieben mit eben solchen Siebenen bestückt, dennoch spielte diese in der Namensgebung der Geräte im Verlauf der Exquisit-Generation mit Ausnahme der Rotamint Goldene 7 Hold keine Rolle. Und trotzdem gehörte sie durchweg zu den Hauptgewinn-Symbolen bei allen Spielsystemen. Entsprechend dem Namen "Goldene Sieben" spielt sie bei diesem Gerät natürlich die Hauptrolle. Die Schreibweise des Namens änderte sich allerdings in eine Sieben in Dezimalschreibweise, also von "Goldene Sieben" nach "Goldene 7".

 

 

 

 

 

Triomint (1979)

1979. Endlich wieder einmal etwas neues, wird sich so mancher Spieler gedacht haben. Und damit hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen. Abgesehen von den beiden Mint-Jubiläumsgeräten war ein NSM-Geldspieler mit Walzen doch schon etwas besonderes. Und nicht nur das. Die Triomint ist zugleich das erste Löwen-Gerät mit Risikospiel und auch das erste mit Displays anstelle von Zählwerken. Die grün leuchtenden Sieben-Segment-Anzeigen gaben der Triomint damals sicherlich einen futuristischen Touch. Dazu noch die nicht minder futuristische Untermalung des Spielgeschehens durch akustische Signale über einen Lautsprecher.

 

Die drei Walzen haben außen je drei und in der Mitte eine Ablesestellung, auf welchen maximal fünf mal goldene Sieben bzw. viermal goldene Sieben plus Joker erreicht werden können. Das damals noch in den Kinderschuhen befindliche Risikospiel ist auf einfachste Weise aufgebaut und trägt die zusätzliche Bezeichnung "alles oder nichts" (was übrigens auch heute noch oft dazu führt, dass Laien im Glauben sind, das Gerät habe den Namen "Triomint alles oder nichts"...).

 

 

Weiterlesen: Triomint (1979)

   

Rotamint Doppel-Jackpot (1980)

 

Bevor nach fast 30 Jahren die elektromechanischen Rotamint-Geräte durch die Geräte mit Mikroprozessortechnik abgelöst wurden, kam 1980 noch die Rotamint Doppel-Jackpot. Dies bedeutete gleichzeitig, letztmalig Anzeigetafel und mechanische Zählwerke anstelle von Displays, letztmalig die besonders anspruchsvolle Ausleuchtung der Geräte durch zwei Leuchtstoffröhren und auch letztmalig Gong statt Soundanimationen. Die Doppel-Jackpot mit ihrem in gewohnter Weise überdurchschnittlich interessanten und praktisch nie langweilig werdenden Spielsystem ist ein würdiger Abschied aus dieser langen Ära. Optisch wiederum eine glamouröse Arbeit der Geräte-Designer.
 

 

 

Weiterlesen: Rotamint Doppel-Jackpot (1980)

 

Rotamint Exquisit Gold (1975)

Die zweite Hälfte der Exquisit-Generation besteht aus vier weiteren Modellen, welche in unmittelbarer Folge erschienen. Im Gegensatz zur ersten Hälfte gab es keine Unterbrechungen durch Produktionen anderer Geldspieler. Mit Erscheinen der Rotmint Exquisit Gold kehrte das typische NSM-Design zurück. Auch der altbekannte Joker mit seinem kantigen Gesicht zierte nun wieder die mittlere Spielscheibe und die goldene 13 aus der "gelben Baureihe" verschwand für immer von der Bildfläche. Altbewährtes aufgepeppt mit mehr Farbe, mit der neuen 9er-Verlängerungsleiste und ab der Exquisit Royal sogar mit einem dritten Jackpot, dazu noch abermals weiterentwickelte Technik machten das Spiel faszinierender und spannender denn je...

Weiterlesen: Rotamint Exquisit Gold (1975)

   

Rotamint Exquisit Juwel (1976)

Ein Jahr später wurde das 30-Pf-Spiel eingeführt. Da gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt der maximale Gewinn pro Spiel höchstens das zehnfache des Einsatzes betragen darf, erhöhten sich die Gewinnmöglichkeiten dementsprechend auf 3 DM pro Spiel. Als erstes Geldspielgerät mit 30-Pf-Einsatz aus dem Hause NSM kam die Rotamint Exquisit Juwel. Soviel, wie es zur Exquisit Gold zu sagen gab, um so weniger gibt es zur Exquisit Juwel zu erklären. Denn es handelt sich bei letzterer eigentlich nur um eine Exquisit Gold mit höherem Einsatz. Die Frontscheibe ist jetzt uni rot, oben wieder mit dem (diesmal roten) Rotamint-Schriftzug auf silbernem Grund. Die Bezeichnung des Modells allerdings befindet sich nun in gelber Farbe im mittleren Teil der Frontscheibe, dort, wo die untere Neonröhre platziert ist. Leider sind die Buchstaben nur in der Umrandung mit recht dünn geratenen Linien dargestellt, wodurch der Name eher weniger zur Geltung kommt. Verzierungen in Form eines Musters, Struktur oder Ornamenten hat die Frontscheibe bei der Juwel nicht, nur der Schriftzug ist durch kleine verspiegelte Blätter (dem Aussehen nach wahrscheinlich Ahorn- oder Kastanienblätter) umrandet.

Weiterlesen: Rotamint Exquisit Juwel (1976)

 

Rotamint Exqisit Royal (1976)

Wenn es auch nicht die letzte, sondern die vorletzte Exquisit-Rotamint war, in Erscheinung trat der Name "Exquisit" letztmalig im Jahr 1976 mit der Rotamint Exquisit Royal. Erneut hatten die "Macher" von NSM sowohl am Erscheinungsbild als auch am Spielsystem Ihre Kompetenz in Sachen guter Geldspielgeräte zum Ausdruck gebracht. Die Frontscheibe ist mit viel Liebe zum Detail und angenehm auffälliger Kreativität mehr als nur gelungen. Die Hintergrundfarbe ist eine Mischung aus Ocker, Creme und Beige, ineinander verlaufen, wie man es in etwa von einem antiken Stück Pergament oder einem ledernen Lampenschirm her kennt. Dazu bronzefarbene Ornamente und Verschnörkelungen, welche je nach Blickwinkel sogar von außen einfallendes Licht edel reflektieren.

Weiterlesen: Rotamint Exqisit Royal (1976)

   

Rotamint Vario (1981)

 

1981 war es dann soweit. Nachdem im Vorjahr die ersten beiden elektronisch gesteuerten Triomint-Geräte in die Aufstellung kamen, erschien auch die erste durch Mikroprozessortechnik gesteuerte Rotamint. Sie ist gleichzeitig auch die erste Rotamint mit Risikospiel. Sie ist mit dem selben Risikospiel ausgestattet wie die Triomint Gold. Die vier Ausspielfelder sind aber nicht über den Spielscheiben, sondern auf der rechten Seitenscheibe positioniert. Dort hin wurden auch die Spieltasten verlegt. Wenn auch auf viele liebgewonnene, typische Details einer Rotamint verzichtet wurde, so ist sie ein angenehm buntes Gerät. Trotzdem ist leider auch genau so wie bei den beiden ersten Triomint Geräten zu bemängeln, dass das Gerät ziemlich dunkel ausgeleuchtet ist, was aus dem völligen Verzicht auf den Einsatz von Leuchtstoffröhren resultiert. Auch das einst so beliebte, schon bei der Doppel-Jackpot ohnehin spärlich bestückte Spielelement, die Serienverlängerungsleiste wurde seit Erscheinen der Vario nie wieder angewendet. Gewinne werden auch nicht mehr durch einen Gong signalisiert, anstelle dessen werden über einen Lautsprecher diverses Töne zur Untermalung der jeweiligen Spielsituation erzeugt.

 

Weiterlesen: Rotamint Vario (1981)

 

Mint (Super) (1977/78)

1977 u. 1978 gab es anlässlich des 25-jährigen Firmen-Jubiläums von NSM noch zwei besondere Leckerbissen. Dies galt gleichermaßen für Spieler und Aufsteller. Erstgenannte erfreuten sich an dem einfachen aber dennoch außergewöhnlichen Spielsystem, letztere führten wahrscheinlich Luftsprünge bei den anfallenden Leerungen aus. Als erstes erschien die Mint. Der Charakter dieser Geräte lässt sich am treffendsten kurz mit den Worten "in Wandausführung elektronisch gesteuerte Slotmaschine mit deutschem Spielsystem" beschreiben.

Die Mint war das erste über eine elektronische Steuereinheit gesteuerte Gerät aus dem Hause NSM.

Weiterlesen: Mint (Super) (1977/78)

   

Seite 1 von 4