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Fachbegriffe

 

Fachbegriffe aus der weiten Welt der Spielautomaten.


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Begriff Glossar
BergmannTh. Bergmann & Co, 1906 von Theodor Bergmann gegründet.
 
Crown-TechnologiesCrown Technologies GmbH, gegründet 2007 und Teil der weltweit agierenden Novomatic AG.
 
DatenbankHerzstück eines Automaten, hier ist das Programm gespeichert.
 
DispenserGerät zur Geldscheinannahme und Auszahlung.
 
E-60Bei Geldspielgeräten in der Aufstellung müssen alle 60 Tage die Statistikdaten über Einwurf und Auszahlung ausgedruckt und dem Finanzamt vorgelegt werden. Dazu wird normalerweise ein spezieller Drucker auf die genormte VDAI-Schnittstelle ( 9-Pol-SUB-D) gesteckt. Da wir aber diesen Ausdruck nicht anfertigen müssen, gibt es für diesen Zweck einen Druckersimulator, auch E-60 oder Rückstelladapter genannt. Falls Du doch an den Statistikdaten Deiner Geldspielgeräte interessiert bist, gibt es noch eine E-60-Direkt-Variante bei www.e-60-general.de, mit der Du über einen PC auslesen kannst. Merke: Niemals ohne den passenden Adapter einen PC per seriellem Kabel anschließen!! Besitzer eines Bally Wulff benötigen einen solchen Rücksteller nicht, die Geräte müssen nach Ablauf nicht mehr ausgedruckt werden. Gleiches gilt für ADP, auch hier ist er eigentlich nicht erforderlich. Lediglich, wenn das Spielsystem des Gerätes verändert werden soll, muß das Gerät vorher doch noch ausgelesen werden. NSM/Löwen-Geräte müssen auch im Hobbybetrieb ausgelesen werden, hier wird der E-60 also tatsächlich benötigt. Alternativ kann man das GSG auch mit einer Servicetastatur auslesen, sofern Du eine haben solltest. Wenn man einen E-60General2 kauft und diesen permanent auf der Schnittstelle aufgesteckt lässt, wird bei jedem Einschalten "ausgelesen" und sogar die EZ unterdrückt. Auch Bergmann-Geräte müssen ausgelesen werden. Es gibt sogar noch eine preiswertere Variante des E-60 für diese Geräte, Diese hat lediglich eine Drahtbrücke. Aber bitte Vorsicht, diesen Drahtbrückenadapter nicht für andere Geräte benutzen, Kurzschlussgefahr!
 
EinsätzeDie Einsatzgrenzen sind im § 13 der Spielverordnung geregelt: Bei der Mindestspieldauer von fünf Sekunden ist der Höchsteinsatz 0,20 €. Bei längerer Spieldauer kann er maximal 2,30 € betragen. Die Summe der Einsätze (abzüglich der Gewinne) darf in einer Stunde 80 € nicht übersteigen.
 
Elektronische ZulassungJedes Geldgewinnspielgerät, welches von der Physikalisch-technischen-Bundesanstalt, kurz PTB, nach alter Spielverordnung zugelassen wird, darf für 4 Jahre öffentlich aufgestellt werden. Dabei handelt es sich jedoch um eine freiwillige Selbstbeschränkung der Hersteller, welche noch aus der Zeit der elektromechanischen Geräte stammt. Technisch gesehen könnten die modernen, CPU-gesteuerten Geräte durchaus länger laufen, es entsteht ja kein mechanischer Verschleiss mehr, welcher die Gewinnausschüttung beeinflusst. Eine Ausnahme stellen die Bergmann-Geräte dar, diese werden für 5 Jahre zugelassen. Geräte nach der neuen Spielverordnung können theoretisch zeitlich unbegrenzt aufgestellt werden, lediglich eine Abnahme durch die PTB wird alle 2 Jahre fällig. Die elektronische Zulassung kann von jedem Spielgast überprüft werden, dazu müssen nur beide Risikotasten gedrückt halten. Auf der Anzeige wird das Ablaufjahr, gefolgt von Monat und Tag, zum Schluss die Zulassungsnummer angezeigt. Diese Daten müssen sowohl mit der Zulassungsnummer auf der Gerätescheibe als auch mit der Zulassungsurkunde oberhalb der Auszahlschale übereinstimmen. Wird jetzt dieses Ablaufdatum überschritten, stellen ADP 2 Wochen später den Betrieb ganz ein, Bally zeigt ein Laufband "Ist die Aufstelldauer abgelaufen?" im Display an, Löwen zeigt nach dem Einschalten des Gerätes im Münzspeicher "EndE" an, welches durch einen anschließenden Tastendruck quittiert wird. Näheres zur EZ, deren Umgang und Auswirkungen der einzelnen Gerätehersteller findest Du in einem anderen Beitrag.
 
Elektronische-ZulassungskarteDiese in Gauselmann-Geräten vorkommende Karte arbeitet mit der Datenbank zusammen und stellen das Ablaufdatum zur Verfügung. Im Hobbymodus wird sie nur noch bei Verwendung eines "Goldenen Schlüssels" benötigt.
 
EMPElektronischer Münzprüfer
 
FreischaltkarteZum Freischalten einiger abgelaufener ADP-Geräte wird eine Freischaltkarte benötigt, welche kurz in das betreffende Gerät eingesteckt wird. Nach einmal einschalten und abwarten bis der Automat keine Bewegung mehr zeigt, kann sie wieder entnommen werden und steht für das nächste Gerät zur Verfügung. Fast jeder Aufsteller, Händler oder Sammler, besitzt eine Freischaltkarte und kann auf Wunsch das Gerät freischalten, falls es nicht schon geschehen ist. Es ist daher nicht erforderlich, sich eine solche zu kaufen. Das lohnt sich nur, wenn man mehrere Geräte freischalten will, bzw. in der Zukunft noch weitere ADP-Geräte kaufen möchte.
 


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