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Fachbegriffe

 

Fachbegriffe aus der weiten Welt der Spielautomaten.


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Begriff Glossar
SachverständigerIm Kontext der Spielverordnung handelt es sich um einen vereidigten und öffentlich bestellten Sachverständigen, der gemäß § 7 Abs. 1 der Spielverordnung die Übereinstimmung von Spielgeräten mit der zugelassenen Bauart überprüft. Die gleiche Aufgabe kann auch eine von der PTB zugelassenen Stelle übernehmen.
 
SchrittmotorEin Schrittmotor ist ein Synchronmotor, bei dem der Rotor (drehbares Motorteil mit der Welle) durch ein gesteuertes schrittweise rotierendes elektromagnetisches Feld der Statorspulen (nicht drehbarer Motorteil) um einen minimalen Winkel (Schritt) oder sein Vielfaches gedreht werden kann.
 
SKS-KartenDie verschiedenen Karten und ihre Funktionen.    Aufstellerkarte:  Anzeige von bezahlten Spielen im Kassierzeitraum, elektronisch gezählte Kasse im KR, Röhrenpegel, Umstellung des Spielsystems.   Wirtekarte (Geldkarte): Zum auffüllen bei Leerspielungen. Die aufgefüllten Beträge werden in 3 Wirtekonten gespeichert. Sobald wieder genügend Geld in den Röhren vorhanden ist, können diese Beträge in Häppchen von 25€ wieder ausgezahlt werden. Weiterhin kann das Gerät ausgeschaltet werden, es nimmt dann kein Geld mehr an. Die erweiterte Wirtekarte bietet die Zusatzfunktionen Röhrenpegel und Fehleranzeige.   Promotionskarte: Kann bei Löwengeräten nach Ablauf von 15000 bezahlten Spielen und anschließender Scharfschaltung nicht mehr verwendet werden.   Platzanpassungskarte: Geräteeinstellungen des "Spendergerätes" (eingestellter Röhrenpegel, Animation von Licht und Sound, Spielsystem, etc.) werden auf der Karte gespeichert und können auf das nächste Gerät übertragen werden.   Servicekarte: Für Dauerlauf, Dauerlauf auch nach Netz aus, Gewinneinstellung. Gerät spielt ohne Geldeinwurf. Auszahlung erfolgt logischerweise auch nicht.
 
SMDSMD steht für Surface Mounted Device, zu deutsch etwa \"Oberflächen montierte Bauelemente\". Ein Fachbegriff aus der Leiterrplatten- (Platinen-) Produktionstechnik. Bei der SMD-Technik werden die Baulelemente von hochkomplexen Maschinen direkt auf die Leiterplatten gelötet. Durch die laufende Weiterentwicklung der SMD-Technik konnte die Packungsdichte immer weiter erhöht werden, was wesentlich zu der fortschreitenden Verkleinerung von Komponenten der Unterhaltungselektronik beitrug. Auch in der Kabeltechnik setzt sich SMD immer mehr durch. Heute werden bereits viele Audio- und Video-Kabel, insbesondere Digitalkabel, in SMD-Technik produziert, so z.B. die hochintegrierten HDMI-Kabel oder z.B. auch USB-Kabel oder Firewire-Kabel.
 
Sonderspiele-Übernahme-TasteMan kann mit dieser Taste im Testprogramm eingestellte Sonderspiele übernehmen. Interessant daran: Die eigestellten Sonderspiele laufen außerhalb des eigentlichen Programmes des Gerätes ab. Auf diese Art und Weise ist es sogar möglich, das Gerät ohne Speicherbatterie zu bespielen. Am Serienende allerdings werden dann die Beträge ausgezahlt und das Gerät geht wieder in \"gestört\".
 
SpielgerätIm Kontext des Zuständigkeitsbereiches der PTB handelt es sich gemäß § 33c der Gewerbeordnung um gewerblich genutzte Spielgeräte, die mit einer den Spielausgang beeinflussenden technischen Vorrichtung ausgestattet sind, und die die Möglichkeit eines Gewinnes bieten. Im allgemeinen handelt es sich um zufallsgesteuerte Spielgeräte. Die gewerbliche Nutzung eines Spielgerätes ist nur erlaubt, wenn dessen Bauart von der PTB zugelassen worden ist.
 
SpielmodulHerzstück eines Automaten, hier ist das Programm gespeichert.
 
SpielverordnungDie Spielverordnung regelt auf der Grundlage der Gewerbeordnung spezielle Fragen zur Zulassung und Aufstellung von Spielgeräten gemäß § 33c der Gewerbeordnung. Die aktuelle Fassung ist im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2006 Teil I Nr.6 (Neufassung der Spielverordnung) veröffentlicht. Die Gesetze und Rechtsverordnungen des Bundes finden Sie unter www.gesetze-im-internet.de.
 


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