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Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Beitragvon Realkojack » 24.11.2017, 21:05

Juhuu,
an diejenigen unter Euch, die Spielhallen besuchen:

Wie geht Ihr eigentlich vor, um nach Möglichkeit mit einem guten Gefühl wieder heraus zu gehen?
Vermutlich schreibt man das eingesetzte Geld am Besten von vorneherein ab (in aller Regel ist das bei Freizeit-Unterhaltung ja eh immer der Fall).

Aber gibt es bei Euch Rituale oder bestimmte Vorgehensweisen beim Zocken?

Ich möchte mal ein-zwei Beispiele geben:
-Man geht in der Absicht, für 2-3 Stunden Unterhaltung und Ablenkung vom Alltag zu bekommen in eine Spielhalle. Wenn man nun gleich in den ersten 10 Minuten einen fetten Gewinn einstreicht, geht Ihr dann auch sofort wieder und freut Euch oder bleibt ihr mit dem wahrscheinlichen Verlust des Gewinns- weil Ihr ja vorhattet, länger zu verweilen?
-Bucht Ihr Einsätze und Gewinne hin und her, um Euch während des Spielens zu bremsen oder ballert Ihr stets alles durch?...

Aber bitte keine schwachsinnigen "ebay-Gewinnstrategien" posten, darum geht es hier nicht. Sondern um allgemeine Verhaltensweisen, die der Zufriedenheit dienen.
Viele Grüße, Ralf

Jukebox: Rock Ola 445 (1971)
Geldspielautomaten:
Bergmann: Golden Stars 10-20 (1970)
Stella: Super Multi II (1988); Grand Hand (1994)

Rotomat: Krone (1967); Super Krone (1968); Monarch (1971); Super 100 (1978)
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Re: Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Beitragvon Weisbender » 24.11.2017, 21:58

Also wenn ich so auf meine " Aktive Zeit zurückschaue, also so von etwa 1983-1999, also von 18-34 Jahre, das war schon heftig teilweise. Zu dem Gewinnen direkt am Anfang fällt mir folgendes ein, was ich erlebt habe, muss so 1985 gewesen sein: 5 DM eingeworfen in einen Crown Victory, in der Spielhalle hingen drei Victory nebeneinander, eine Tür weiter gab es noch drei Crwon Corsa, aber zurück zum Victory, 5er rein, erstes Spiel, Seitenausspielung, zwei gelbe Ritter mit Wappen, 100S, direkt im ersten Spiel, insgesamt etwa 190 DM, Zwischendurch auch die beiden anderen Victory bespielt. So man hätte ja das Geld nehmen können und gehen. Aber nein, noch mal eben nebenan in jeder Corsa einen 5er und gut. Das Ende vom Lied war, die ganzen 190 DM waren weg und nicht genug, 250 DM aus meinem Portmonee waren auch noch weg.
Also ich bin ehrlich, unter 300 DM in der Tasche bin ich gar nicht in eine Halle gegangen. Und wenn die weg waren, habe ich meistens noch Nachschub geholt, während die Aufsicht die Automaten frei gehalten hat. Geldautomat war direkt nebenan. Es gab 2 Möglichkeiten, wenn ich gegangen bin, 1. die Halle hat zugemacht, oder 2. der geholte Nachschub, meistens auch so 300 DM war wieder weg.
War schon heftig die Zeit.

Aber mir fällt gerade noch etwas ein, weiß jemand, warum heutzutage unterschiedliche Altersangaben an die Spielhallen stehen, also Eintritt ab 18, 21 oder 23 Jahren. Ich kenne das nur ab 18. Rechtlich gesehen ist man ab 18 volljährig, eine weitere Staffelung gibt es nicht vom Gesetz her oder?
Meine Geräte: Bally Wulff: Arthus BJ 1997, Krone Royal BJ 1999, Doppel Krone BJ 1986, Total Genial BJ 2006, Hard Rock BJ 2007. Hellomat Convoy BJ 1987. Reichert Orion Top Pot BJ 1988. NSM-Löwen: Rotamint Top+Jackpot BJ 1983, Triomint chance BJ 1981.
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Re: Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Beitragvon Realkojack » 24.11.2017, 22:10

Das weiß ich gar nicht, aber ich kann doch in meine Hütte lassen, wen ich will, solange ich die gesetzlichen Rahmen einhalte.
Wenn ich keine "Blagen" haben will, die nur eine Cola mit drei Strohalmen kaufen, lasse ich diese eben nicht rein. ;-)
Viele Grüße, Ralf

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Re: Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Beitragvon kobayashi » 25.11.2017, 11:15

Erst mal zu den Einlassaltern, gesetzlich greift natürlich nur die 18er Grenze. Viele Betreiber möchten aber wie Ralf richtig schreibt selber eine Grenze setzen und erst etwas "reifere" Klientel zulassen. Das ist jedem selbst belassen.

Zu Strategie, da kann ich soweit berichten das ich in der Regel bis immer bis zur ersten Stundenpause durchspiele, auch bei höheren Gewinnen. Bin ich zur ersten Stundenpause mindestens 100 Euro im Plus höre ich auf und nehme den Gewinn mit. Ausnahme wären Jackpot-Jagdten bei gefühlt sehr gut stehenden Jackpotanlagen und gemeinsame Sessions mit Freunden wo man dann gemeinsam weiterspielt.

Wenn ich ansonsten nach 2 Pausen null Spielspaß hatte und die 80 Euro Stundenverlust mit "Höchststrafe" - Buchungspause 25 Minuten verbrannt habe höre ich in der Regel auch komplett auf. Der schlimmste Fehler zu versuchen verbranntes Geld mit Gewalt zurückzugewinnen, das geht in der Regel fast immer schief.

Wenn man sich Austiegslimits für Gewinn und Verlust setzt kann man etwas erfolgreicher spielen. Sehr langfristig wird man aber immer das Verlieren was der momentane Stundenverlust der Gerät ist - zurzeit also irgendwas um die 20 Euro/Stunde, so ist halt die Mathematik.

Heute bin ich in dieser Hinsicht ein sehr disziplinierter Spieler.

Die von Weisbender beschrieben Zeiten hatte ich aber auch und endeten in der Regel in hohen Verlusten. 5-6 gleichzeitig bespielte Kisten waren da keine Seltenheit. Wenn davon nicht mindestens 4 Kisten gut auf die "100" gingen war der Verlust unvermeidlich.

Aber vielleicht macht das Alter etwas weiser und man wird disziplinierter......
Merkur Magie Spielescout 2011


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Die Antiken : Astoria Supra, Wulff Duplomat
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Re: Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Beitragvon adrian » 25.11.2017, 14:15

Servus,
in Bayern gibt's eine Anweisung vom Innenmisterium, dass Mehrfachkonzessionen erst ab 21. Jahre
Eintritt gewähren dürfen
Ab jetzt kommt's: bei einer nur 12- Konzession darf man ab 18 rein, wenn der Betreiber das will-
Aus der Praxis: in München hängen die Betreiber von 12-er Konzessionen schon grosse Schilder
an die Tür....bei uns ab 18 :D :D
Vernetzte Jackpotanlagen, verbundende Spielstätten wie z.B. Merkur Roellette etc.
sind in Bayern nur in 12 er Konzessionen erlaubt.
Was für eine Logik :lol: :lol: :lol:

Dafür Härtefallregelung bis 2021.
Die wirklich rechtlich fragwürdige, willkürliche Lostrommel bleibt den bayrischen Aufstellern erspart.

Der bayrische Automatenverband mit seinem langjährigen Vorsitzenden und selbständigen Großaufsteller Andy Meindl hat einen guten Draht zur CSU bzw. zum Innenministerium.

Das ist Lobbyarbeit-da kann Herr Stecker noch was lernen. ::134:: ::134::
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Re: Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Beitragvon spielt » 25.11.2017, 18:52

Mir ist eine Halle bekannt die hat drei 12er Konz. und ein Bistro mit drei Geldgewinnspielgeräten.Die Spielhalle hat Öffnungszeiten von 9 Uhr bis 3 Uhr, im Bistro von 6 bis 5 Uhr und da drin steht eine vernetzte Jackpotanlage (Seven) mit zwei Spielstellen.
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Re: Gewinnmaximierung <-> Verlustminimierung

Beitragvon Realkojack » 25.11.2017, 21:46

Erstaunlich, was da nun zusammen kommt. Macht bitte gerne weiter, auch wenn es etwas
offtopic.gif
ist. :)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße, Ralf

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