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Programmierbarer Münzsortierer

Re: Programmierbarer Münzsortieren

Beitragvon Realkojack » 08.11.2015, 22:15

Jo, ein moderner Münzprüfer sollte das erkennen können.
Aber ein Hopper spuckt die Münzen sehr schnell raus, da würde sich ein Münzprüfer sicher verschlucken.
Aber dennoch ein spannendes Thema, ich war ja auch schon drauf und dran, mir einen Geldwechsler selber zu bauen.
Welche Münzsorten/Token soll Deine Zählmaschine denn auswerten können?
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon Realkojack » 08.11.2015, 22:17

Udo hat geschrieben:Warum stellst du nicht einfach eine Servicekraft ein?

:lol: Die dann auch den Kloschlüssel auf Nachfrage herausgibt und immer Kaffee parat hat? ::271::
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon muenzspielfreund » 08.11.2015, 22:19

Selbst elektronische Münzprüfer dürften das nicht sicher schaffen. Glaube ich zumindest. Jedenfalls habe ich schon mehr als einmal einen EMP auf WSM5 umrüsten lassen, der dann klaglos auch die Schlandt-Token akzeptierte.
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon dj-chi » 08.11.2015, 22:36

Den von mir verlinkten Hopper MK II kann man am Motor auch mit weniger als 24 VDC betreiben und
damit die Auswurfgeschwindigkeit reduzieren (hatte bereits drei dieser Hopper mit den riesen
Schwung Automaten aus Berlin erhalten, wo ich das bereits mit Erfolg probiert hatte. Leider alle verschrottet... :().

Aussortieren soll der Prüfer
0,10 DM
1,00 DM
2,00 DM
5,00 DM
1 DM Token
2 DM Token
evtl bald vorhandene 5 DM Token

Da ich weiß, dass ein MP nur vier Auswurfkanäle hat (oder irre ich mich?) müsste man höchst wahrscheinlich
zwei MPs in Reihe schalten. Der erste sortier drei Arten aus und die restlichen gültigen gehen in den
zweiten MP. Somit wäre sogar eine Sortierung von 7 Arten möglich (oder noch mehr bei weitern MPs).
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon michifox » 09.11.2015, 00:44

Hallo,

meinst du z.B. sowas?
Diese sortiert aber nur 2 Münzsorten, für mehrere müßte man eine G40 oder c435, C450 nehmen.
Ist aber leicht zu bauen. Der Hopper bleibt nach durchlaufen der Hopperlichtschranke stehen und dreht sich erst wieder, wenn die Münze den Münzprüfer verläßt.
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Re: Programmierbarer Münzsortieren

Beitragvon seku-games » 09.11.2015, 00:49

dj-chi hat geschrieben:Aber ein elektronischer Münzprüfer müsste doch den Unterschied der einzelnen Token/Münzen erkennen können, oder?
Und durch einen Hopper, der ja immer nur eine Münze auf einmal rauslässt, spart man sich die Handbefüllung.


Leider muss ic dir da die Hoffnungen rauben. Das ist nur mit speziellen Münzprüfern machbar. In Geldwechslern existieren solche Systeme, z.B. Rückwechseln der 2€ Stücke.

Leider sind die Systeme sehr anfällig. Erste Voraussetzung ist, dass die Münzen exakt gerade zugeführt werden? Kosten und Aufwand stehen in keinem Verhältnis.

Die einfachste und billigste Lösung wäre ein altes CCS Wechselsystem, Gibt es manchmal in eBay. Jedoch sind die Teile sehr schwer und extrem groß, eigentlich für zu Hause ungeeignet.

Zählmaschinen Münzomat 2600 mit der Option Token, oder teure Perconta Zählmaschinen mit Echtgelderkennung sind geeignete Maschinen. Meine Zählmaschine mit Tokenoption hat bei der Euroumstellung 3500€ gekostet.
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon dj-chi » 09.11.2015, 11:35

michifox hat geschrieben:Hallo,

meinst du z.B. sowas?
Diese sortiert aber nur 2 Münzsorten, für mehrere müßte man eine G40 oder c435, C450 nehmen.
Ist aber leicht zu bauen. Der Hopper bleibt nach durchlaufen der Hopperlichtschranke stehen und dreht sich erst wieder, wenn die Münze den Münzprüfer verläßt.


Ja, genau sowas meinte ich als Eigenbau. Nur eben dann mit zwei hintereinander gereihten MPs. :)
Und dafür sollten doch auch G18 gehen. Wobei der G40 wahrscheinlich eine höhere Genauigkeit hat und auch mehr Kanäle?


@ Kurt:

Es geht mir ja nicht darum, dass er alle möglichen Sorten erkennt, sondern nur die, die in meinem Umlauf sind.
Und da ich ja meine Münzprüfer auf eben diese Token anlernen habe lassen und er sie auch ordentlich sortiert sollte es doch kein Problem sein, zwei Münzprüfer anzulernen. :)

Aus dem Hopper geht es dann in den ersten, der vollständig auf DM angelernt ist und diese aussortiert. Alles andere, also die ganzen Token, weist er ab. Aber anstatt das an dieser Stelle jetzt der Weg zur Auszahlschale ist geht es in den zweiten MP, welcher auf Token angelernt ist und diese aussortiert. Und alles was auch jetzt noch nicht reingehört weist er ab und geht in die Rückgabe. Somit könnte man sogar 8 Münzen anlernen oder eben für das Exreme noch einen dritten MP, der Euro aussortiert. :)

Das Anlernen der MPs kann ich leider nicht, sonst würde ich mal eben einen Prototypen bauen und es einfach mal versuchen. :mrgreen:
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon katzel » 09.11.2015, 11:50

So wie du das erklärst klingt es logisch und könnte ja klappen, aber die Einwurfgeschwindigkeit macht dir da einen Strich durch die Rechnung.
Du müsstest die Münzen ja einzeln einwerfen, zwei oder drei am Stück sind ja schon zuviel.
Das dauert und manuell sortieren wäre schneller. Würdest du den Einwurf automatisieren das die Münzen langsam zugeführt werden, könnte das alles im Hintergrund arbeiten.
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Der Gewinner sucht für jedes Problem eine Lösung, der Verlierer sucht für jedes Problem eine Ausrede.
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon michifox » 09.11.2015, 16:30

Wozu 2 Münzprüfer?
Willst du mehr als 5 Münzsorten sortieren?
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon Realkojack » 09.11.2015, 17:07

"Kanäle" bei Münzprüfern meint - gerade bei den modernen elktronischen - auch keine Durchlaufschächte im eigentlichen Sinn mehr. Damit sind eher Speicherplätze für die Sorten gemeint.
Mein RM5-Münzprüfer im Geldwechsler hat 60 "Kanäle". Der Auswurf läuft aber nur über zwei Schlitze "erkannt" und "abgewiesen". Hinter dem "erkannt"-Auswurfschlitz hängt ein Münzsortierer, der 3 Wege schalten kann (und die erkannten Münzen in Hopper 1, 2 und Sammelbehälter leitet).
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon hab_noch_dm » 09.11.2015, 19:22

michifox hat geschrieben:Wozu 2 Münzprüfer?
Willst du mehr als 5 Münzsorten sortieren?

Ja, will er.
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon dj-chi » 09.11.2015, 22:21

katzel hat geschrieben:... aber die Einwurfgeschwindigkeit macht dir da einen Strich durch die Rechnung.
Du müsstest die Münzen ja einzeln einwerfen, zwei oder drei am Stück sind ja schon zuviel.
... Würdest du den Einwurf automatisieren das die Münzen langsam zugeführt werden, könnte das alles im Hintergrund arbeiten.

Aber genau das habe ich doch vor. Der Hopper wirft mir doch immer nur eine Münze auf einmal aus (hat er jedenfalls bei den Studnenlangen Test Anfang des jahres getan. Da kam eher mal keine, aber nie zwei.)
Und wie ich bereits schrieb, läuft der Antrieb der Kette auch mit 7-8 Volt DC statt 24 Volt DC, was eine starke Verlangsamung der Auswurfgeschwindigkeit zufolge hat. Da kommen die Münzen nichteinmal mehr im Sekundentakt an. ;-)
Somit kann man getroßt den Hopper vollhauen mit allem was die Kassen hergeben und kann den Sortieren im Hintergrund arbeiten lassen.
Wenn man ihn dann auch noch in ein gut gedämmtes Gehäuse steckt, dann hört man den Hopper sogar kaum.

hab_noch_dm hat geschrieben:Ja, will er.
Danke. :cool:

Realkojack hat geschrieben:"Kanäle" bei Münzprüfern meint - gerade bei den modernen elktronischen - auch keine Durchlaufschächte im eigentlichen Sinn mehr. Damit sind eher Speicherplätze für die Sorten gemeint.
Mein RM5-Münzprüfer im Geldwechsler hat 60 "Kanäle". Der Auswurf läuft aber nur über zwei Schlitze "erkannt" und "abgewiesen". Hinter dem "erkannt"-Auswurfschlitz hängt ein Münzsortierer, der 3 Wege schalten kann (und die erkannten Münzen in Hopper 1, 2 und Sammelbehälter leitet).

Heißt das also, dass ich bei einem G40 oder WH780/WH900 den internen Münzsortierer nicht mit anlernen kann, so dass er auch schaltet? Macht das eigentlich die CPU des GSG?
Ich dachte, das wird beim Programmieren des MPs mit "abgelegt" in welche der Röhren welche Münze soll, so dass der MP selber das verwaltet.

Und ich glaube, ich habe mich etwas unverständlich ausgedrückt. :)
Als "Kanal" bezeichne ich die Auswurfschlitze. Davon hat ein G40 ja fünf: 10 Cent, 50 Cent, 1,00 Euro, 2 Euro und Kasse. Wenn keiner der Magneten des Münzsortierers geschalten wird, geht's direkt in den "Kanal Null", die Auszahlschale.
Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege, aber wenn ich einem MP eine Münze einprogrammiere, dann belege ich einen "Speicherplatz x von y" (meinetwegen Paltz 1 von 16 möglichen) und weise ihn auch an, dass er diese Münze in "Auswurfkanal 1" (meinetwegen der 10 Cent Kanal) ausgeben soll.
Wenn ich nun 16 Speicherplätze habe, dann könnte es doch so aussehen:

Münzprüfer 1:
Speicherplatz 1 = 0,1 DM in Kanal 1
Speicherplatz 2 = 1,- DM in Kanal 2
Speicherplatz 3 = 2,- DM in Kanal 3
Speicherplatz 4 = 5,- DM in Kanal 4
Speicherplatz 5 = 1,- DM Toke in Kanal 5
Speicherplatz 6 = 2,- DM Toke in Kanal 5
Speicherplatz 7 = 5,- DM Toke in Kanal 5

Münzprüfer 2:
Speicherplatz 1 = 1,- DM Toke in Kanal 2
Speicherplatz 2 = 2,- DM Toke in Kanal 3
Speicherplatz 3 = 5,- DM Toke in Kanal 4


Wenn man nun noch Euro mit aussortieren will, dann muss man diese eben im MP1 alle aus Kanal 5 Ausgeben lassen und im MP2 ebenfalls alle in Kanal 5. Dann einen dritten MP hintendran und diesen dann eben, so wie es ja auch in einem normalen GSG der Fall ist, die Münzen prüfen und sortieren lassen.


Oder habe ich hier einen großen Denkfehler? :mrgreen:

P.S.: Ein G18 müsste doch auch schon gehen, oder?
Zuletzt geändert von dj-chi am 16.05.2018, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon michifox » 09.11.2015, 23:43

G18 ist dafür nicht geeignet, war dieser automatisch mit einem Keil nach Größe die Münze sortiert. Wenn zu groß oder zu klein als die gute alte DM, sortiert er immer falsch. Deshalb geht bei G18 auch nur 1:1 Europrogrammierung. G40 kann man den MP programmieren wie es sein muß.
Zuletzt geändert von michifox am 16.05.2018, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon Realkojack » 09.11.2015, 23:46

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie das Geldzählding wohl aussehen wird wenn es fertig ist. :D

Ich wüßte aber nicht, wo ein Denkfehler sein sollte, wenn du Münzprüfer mit mehreren Ausgabeschächten verwendest.
Zuletzt geändert von Realkojack am 16.05.2018, 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Programmierbarer Münzsortierer

Beitragvon dj-chi » 17.11.2015, 06:49

So denn.

Ich habe günstig einen Hopper bekommen und habe nun mal ein wenig experementiert. :lol:

Als erster wurde mal der Hopper angepasst. Dazu einmal komplett zerlegen und gleich reinigen. Dann die Steuerplatine raus
und den Kabelstrang umverlegen, damit alle Sensoren und der Motor direkt am Steckkontakt angeschlossen werden können.
So habe ich es auch getan, und nun kann ich den Motor, die IR-LED's und die IR-Tranistoren des Auslasskanals direkt am
Steckkontakt abgreifen.

Dann wurde, nachdem der Hopper wieder zusammengesetzt war, etwas mit der Spannung am Motor experementiert.
Originial läuft er mit 24 VDC. Da er dann aber in einer Minute etwa 270-280 Münzen rauswirft, ist das etwas viel für die Prüfer.
Also mal an 12 VDC gehangen; immernoch etwa 120 Münzen die Minute und damit zu viel.
Noch ein Versuch, diesmal mit 5 VDC. Hier ist die unterste Grenze erreicht. Solange nur ein paar Münzen im Hopper sind läuft
er auch gut mit einem Durchsatz von etwa 30 Münzen die Minute durch. Füllt man aber auf - es reichten 300 Münzen - blieb
die Kette immer wieder stehen.
Nächster Versuch waren 7 VDC (Spannungsabriff an 12 VDC und 5 VDC). Hier ergab sich ein fast gleiches Bild wie bei 5 VDC.
Er blieb bei größeren Füllmenden stehen und hatte bei niedrigem Füllstand einen Durchsatz von etwa 35 Münzen die Minute.

Da diese Versuche nicht das Ergebnis brachten, welche ich bräuchte - ich bin von etwa 60 Münzen die Minute ausgegangen - überlegte
ich, wie man am sinnvollsten den Durchsatz reduziert, aber ohne Leistung einzubüßen.
Die Lösung ist:
Kette mit Münzen.jpg
Man klebt (ich nahm Heißkleber zum probieren, da man diesen Rückstandsfrei abbekommt) einfach Münzen auf der Kette fest,
damit sie an dieser Stelle keine Münzen mehr mitnehmen kann. Somit habe ich den Durchsatz bei 12 VDC erstmal auf ein viertel
reduziert (dritteln ging leider nicht auf bei der Anzahl Kettenglieder). Der Versuch bestätigte dies auch: etwa 40 Münzen pro Minute.

Da der Hopper nun soweit das macht was er soll, hab ich mich mal an das Thema Münzprüfer gesetzt.
Da man nie auslernt, war der erste Versuch mit einem mechanischen MP. Ihr könnt euch denken, dass das nur Münzstaus ergab. :lol:
Da ist die Mechanik doch etwas sehr träge, und gerade was die Token angeht, gab es öfters mal "Hänger".
Wo wir gerade bei Token sind: Meine Testzusammensetzung an Münzen bestand aus 50% 2,00DM Token, 20% 1,00DM Token
und 30% Original D-Mark gemischt - alles zusammen etwa 750 Münzen.

Also MMP wieder abgebaut und mal geschaut, was man an EMP's nehmen könnte. Einen G40-FT20 habe ich hier, einen G40-irgendetwas
(kein FT) und natürlich den G18 (die sind ja in zwei meiner Automaten drin); die WH-EMP's lasse ich mal Außen vor.
Da auf keinen der EMP's aufgedruckt ist, welcher Pin wie belegt ist, habe ich mir auf der Herstellerseite die Handbücher geladen
und mich durch gefühlte 1000 Seiten Text gelesen - nicht alles nur in den Handbüchern, sondern auch durch einige
Elekroforen - und habe dann versucht den G40-FT ans Laufen zu brinen. Leider ohne Erfolg, weil, wie sich herausstellte,
braucht er (oder eigentlich alle seriell arbeitenden EMP's) eine Zusatzelektrik. Ohne die nimmt er seine Arbeit nicht auf.
Als Alternative bleiben also nur parallel arbeitende EMP's, erkennbar daran, dass sie keinen 10-poligen Stecker haben
sondern bei NRI einen 14- oder 16-poligen.

Als erstes habe ich den G40-irgendwas probiert. Aber auch der tat nach anlegen von 12 VDC erstmal nichts. Nach einigen
Seiten lesen stellte sich heraus, dass man bei diesem EMP alle Münzausgabekanäle (oder wie die hießen) einzel, das heißt
ein Kanal ein Pin, gegen Masse oder gegen Plus schalten muss. Das war mir ehrlich gesagt zum Testen etwas zu viel Aufwand,
weshalb ich auch den G40 wieder bei Seite gelegt habe.
Übrig blieb nun nur noch der G18-3602. Hier mal im Handbuch nach der Belegung geschaut, Spannung angelegt und die erste
Münze eingeworfen.
TA-DAAA, er sortiert. Mit nur zwei angeschlossenen Kabeln. Super, dachte ich mir, und baute mal einen neuen
Versuchstisch auf...
G18 Versuchsaufbau.jpg
... und startete mal das Experiment. :geek:

Es funktionierte auf Anhieb, aber irgendwie war mir das zu langsam. Also alles wieder ausgeschalten und mal per Hand Münzen
in den EMP geworfen. Dabei habe ich festgestellt, das der G18 auch mit rund 60 Münzen die Minute klarkommt.

... Hooper leermachen...Deckel abschrauben...Kette rausnehmen und jede zweite Münze rausnehmen, damit nun nicht mehr nur
jedes vierte, sondern jedes Zweite Kettenglied eine Münze mitnehmen kann...alles zusammensetzen...befüllen...nächste Versuch.

Bei allen Versuchen habe ich immer eine Stoppuhr mitlaufen lassen, um den Durchsatz errechnen zu können. So auch dieses
mal und es ergab sich, dass diese Konstellation die rund 750 Münzen in 11 Minuten 30 Sekunden durchsortiert hatte - also
einen Durchsatz von etwa 65 M/min.

Da ja noch alle Token nur ausgeworfen, aber nicht direkt sortiert werden, habe ich den Versuch gestartet und nur D-Mark-Münzen
in den Hopper getan. Hier zeigte sich, das dieser Durchsatz schon etwas über der Grenze für einen G18 lieg. Bei den rund
230 D-Mark-Münzen kam es mehrfach zum Stau, weil er das Eine-Mark-Stück in den Zehn-Pfennig-Kanal sortierte. Er kam einfach
nicht hinterher die Sortierweiche schnell genug zu bewegen.

An dieser Stelle möchte ich mal anmerken, dass der Durchsatz pro Minute nicht gleichzusetzen ist mit der Auswurfgeschwindigkeit. Der Durchsatz beinhaltet auch Leerwürfe des Hoppers und abgewiesene Münzen (der EMP muss nichts machen). Da aber, wenn die
Münzen ohne Leerwurf kommen, die Auswurfgeschwindigkeit bei schätzungsweise 33% über dem Durchsatz liegt, muss man diesen Wert
zum Einstellen des Motors heranziehen, um keine Staus oder Fehlsortierungen zu bekommen.


Um auch dem ein Ende zu setzen werde ich eine kleine Zwischenschaltung für den Motor einsetzen, welche eben diesen per
Pulsweitenmodulation langsamer laufen lassen kann. So kann man am Poti, welcher zu der Zwischenschaltung gehört, problemlos
die Drehzahl und damit den Durschsatz geringfügig anpassen. :hoch

Da es nu aber schon spät (oder eher früh) ist, geht es damit einen anderen Tag weiter. Aber für alle die, die wissen wollen,
wie so der Testaufbau lief, hier ein kleines Video dazu:klick


An dieser Stelle habe ich aber dann eine Frage: Wer kann mir die G18 programmieren und welche Typen davon (auch den MFT?)? Ich würde mich jetzt um einen oder gar zwei weitere kümmern, welche ja dann aber angelernt werden müssen (den jetzt zum Testen
genommenen will ich ja wieder in den Automaten packen).

Ach, und:
michifox hat geschrieben:G18 ist dafür nicht geeignet, war dieser automatisch mit einem Keil nach Größe die Münze sortiert.
Wenn zu groß oder zu klein als die gute alte DM, sortiert er immer falsch. Deshalb geht bei G18 auch nur 1:1 Europrogrammierung. G40 kann man den MP programmieren wie es sein muß.

das kann ich jetzt so nicht bestätigen. Der G18 hat innen eine per Elektromagneten betätige Weiche verbaut und diese ist
Durchmesser-unabhängig. Einzig der Münzdurchlauf zu den Röhren ist angepasst am Durchmesser. :)

Allerdings ist das auch nicht so schlimm, da ja der erste EMP alle Token aussortieren soll (sind ja die meisten), welche vom
Werkstoff her ganz anders sind und sich damit leicht von Euro und D-Mark unterscheiden lassen. Außerdem haben sie, wegen des
Münzduchlaufs, fast die selben Durchmesser wie die D-Mark und passen damit durch den Münzdurchlauf.
Der zweite EMP soll dann alles was D-Mark ist aussortieren. Da sollte es keine Größenprobleme geben, ist der G18 ja schließlich
dafür gebaut woren. :lol:

Ein eventuell nachgeschalteter dritter EMP soll dann die Euronen aussortieren. Das ist aber erstmal nicht direkt geplant
sondern wird nur schonmal vorgesehen, was die Schaltung, die Zähler und das Platzangebot angeht.

Hä? Watt vür tsehlär?
Alle einzelnen Münzauslässe bekommen eine Lichtschranke mit angehängtem, digitalem, vierstelligem Zähler. Somit zählt der
Sortierer mir auch geich mein ganzes Geld. Außerdem brauche ich das auch, da meine Aufangbehälter solche 1-Liter-Jogurtbecher
sind, wo nicht alle meine Token einer Sorte hinein passen. Also muss ja einer sagen: Tut, Tut, Tut. Bitte mal den Topf wechseln.
Eine Überlegeung ist auch schon einen Stellplatz mit zwei Töpfen zu planen und eine Elektromagnetisch angesteuerte Weiche
einzubauen. Aber das ist erstmal nur Hirngespinst.



So, nun habe ich euch genug Zeit geraubt und ich hoffe, euch hat es ein wenig gefallen. Bis zum nächsten Bericht. ;-)

Gruß, Chris(tian)

P.S.: Wer Rechtschreibfehler endeckt muss ein Liedchen singen. :mrgreen:
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