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(Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon hab_noch_dm » 23.11.2020, 00:40

Zu der Münzsperrspule fällt mir noch ein:
Die Einheit besteht eigentlich, grob gesagt, aus zwei Teilen:
Der feststehenden Spuleneinheit und dem beweglichen "Finger", der in den Münzprüfer hineinragt.
Der "Finger" wird von dem Magneten (der Spule, wenn bestromt) angezogen, und ist beweglich gelagert. Dieses Lager besteht meistens aus einer kleinen Wippe, an der auch eine Feder hängt, die den Mechanismus im stromlosen Zustand von der Spule wegbewegt, und das Ganze aber auch zusammenhält.

Wenn nun da etwas verschmutzt oder ausgeschlagen ist, kann es sein, daß die Spule den Anker (das bewegliche Teil) nicht sauber anziehen kann, und ein Spalt entsteht.
Dadurch erhöht sich der Strom in der Spule, und das Ganze brummt oder "knarrt".

Vielleicht liegt hier der Hund begraben.

Münzsperrmagnet.JPG
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Theseus » 23.11.2020, 02:08

Rotomator hat geschrieben:Wegen des Hinweises von Uli habe ich jetzt einfach nochmal etwas länger gespielt. Die obere Spule im -,10/-,50/1,- Prüfers fing relativ schnell an, hörbar zu brummen und Zack...das Licht wurde wieder schwächer und kurz darauf das Programm beendet...
Ich schaue ein bisschen hilflos auf den Schaltplan...
Kann diese Fehlfunktion eventuell auch durch einen sich langsam verabschiedenden Entstörkondensator verursacht werden?


hab_noch_dm hat geschrieben:Zu der Münzsperrspule fällt mir noch ein:
Die Einheit besteht eigentlich, grob gesagt, aus zwei Teilen:
Der feststehenden Spuleneinheit und dem beweglichen "Finger", der in den Münzprüfer hineinragt.
Der "Finger" wird von dem Magneten (der Spule, wenn bestromt) angezogen, und ist beweglich gelagert. Dieses Lager besteht meistens aus einer kleinen Wippe, an der auch eine Feder hängt, die den Mechanismus im stromlosen Zustand von der Spule wegbewegt, und das Ganze aber auch zusammenhält.

Wenn nun da etwas verschmutzt oder ausgeschlagen ist, kann es sein, daß die Spule den Anker (das bewegliche Teil) nicht sauber anziehen kann, und ein Spalt entsteht.
Dadurch erhöht sich der Strom in der Spule, und das Ganze brummt oder "knarrt".

Vielleicht liegt hier der Hund begraben.

Münzsperrmagnet.JPG




Lösen sich Komponenten durch die Jahre, entsteht die typische Vibration.
Diese Vibration wird auf umliegende Teile übertragen.
Die Dinge sind nicht für die Ewigkeit konzipiert.
In der Regel aber harmlos.

Das dort allein der Fehler liegt, halte ich aber für fragwürdig.

Etwas scheint die Spannung der Lampen plattzumachen. ;-)
Liebe
Grüße
Theseus :xmas:

Mit
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Rotomator » 23.11.2020, 18:43

So, ich habe die Spulen der Relais gemessen. Die müssten alle 740 Ohm haben. Lediglich 3WL, 3MX, 4IM, STO, 2IM und 1IM erreichen Werte um die 720 Ohm. An allen anderen Spulen messe ich um die 680 Ohm.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Panzerknacker » 23.11.2020, 20:44

Ich hab mal bei mir nachgemessen. Bei den Relais schwankt es zwischen 680Ohm und 74Ohm. Ich würde sagen, da ist alles i.O.

Ich hatte bei meiner Mint, weil die auch ab und an mal gezickt hat einen kompletten Satz Gleichrichter und 3 neue Kondensatoren spendiert. Seitdem ist Ruhe....
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Rotomator » 23.11.2020, 22:17

OK, beruhigt zumindest schonmal, dass die komischen Werte gar nicht so komisch sind.
Ich schaue mich mal um,cwo Kondensatoren und Gleichrichter hertzbekommen sind. Scheinen nicht überall verfügbar zu sein.
Ich habe in einem YouTube Video von Riiko gesehen, dass er die großen 40V Kondensatoren gegen 35V Kondensatoren ausgetauscht hat. Scheint leistungsmäßig kein Problem zu sein.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Rotomator » 27.11.2020, 17:09

So, mal wieder was "neues" von der Mint-Front.
Ich habe gerade die alten Kondensatoren entfernt und ich denke, dass ich einen Übeltäter für die Funktionsstörung gefunden habe. Einige Leiterbahnen sind doch arg mitgenommen. Da wird auch eine Reinigung nicht viel bringen. Kann man das in irgendeiner Form wieder herstellen? Letzte Option wäre, entsprechende Kabel auf der Rückseite zu verlöten.

IMG_20201127_160646999_copy_1024x768.jpg
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Panzerknacker » 27.11.2020, 17:22

Das ist die einfachste Methode die defekten Leiterbahnen mit Kabeln zu ersetzen.
Ob es eine Möglichkeit gibt, die Leiterbahnen wiederherzustellen gibt, weiß ich nicht, aber wenn wird es wahrscheinlich aufwendig und evtl. teuer.
Da sind die Kabel eine einfache und günstige Möglichkeit.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon hab_noch_dm » 27.11.2020, 17:59

Uiii, das habe ich so auch noch nie gesehen.
Da hat sich wohl das Alu der Kondensatorengehäuse und das Kupfer der Leiterbahnen nicht vertragen... :)

Für den keineren Defekt kann man Leitlack nehmen, für die grösseren Schadstellen würde ich auch verdrahten.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon DerKito » 27.11.2020, 18:11

Du kannst mit einem feinen Schleifpapier den Grünspan entfernen und danach, wenn nötig, die Leiterbahn unter Zuhilfenahme von Flussmittel verzinnen, damit es nicht weitergammelt. Wenn Lötzinn nicht klappt, dann wie schon beschrieben: Mit Kabeln überbrücken.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Rotomator » 27.11.2020, 21:21

Ich habe mit Wäschebenzin alles gereinigt und dann versucht, die Bahnen mit Lötzinn nachzuziehen.
Das hat wider Erwarten richtig gut geklappt. Das fehlende Lötauge habe ich mit Draht "nachgebaut". Leider habe ich keine Fotos gemacht. Die Kondensatoren und Gleichrichter sind jetzt jedenfalls erneuert und es scheint so, als würde die Mint stabil laufen. Ich meine auch, dass die Walzen jetzt besser laufen, aber das kann auch Einbildung sein. Was allerdings immer noch nicht funktioniert ist die Aktivierung der Sonderspiele. Der Modus startet einfach nicht.
Auf der Rückseite der Relaisplatte ist noch ein Kondensator mit 220MFD/63V, den habe ich noch nicht getauscht.
Was für eine Funktion hat der?

Was ich noch versucht hatte, war die Geldrückgabe. Da hat die Mint im letzten Durchgang die Münzennahmen abgeschaltet und ist dann nach Spielende und Gewinn stehen geblieben, ohne die Pfennigbeträge auszuzahlen.
Muss da erst eine bestimmte Füllmenge erreicht sein? Dann könnte es auch daran liegen.
Sie ließ sich dann jedenfalls erst nach steckerziehen wieder starten, läuft danach aber stabil weiter.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Panzerknacker » 27.11.2020, 23:54

Rotomator hat geschrieben:Was ich noch versucht hatte, war die Geldrückgabe. Da hat die Mint im letzten Durchgang die Münzennahmen abgeschaltet und ist dann nach Spielende und Gewinn stehen geblieben, ohne die Pfennigbeträge auszuzahlen.
Muss da erst eine bestimmte Füllmenge erreicht sein? Dann könnte es auch daran liegen.
Sie ließ sich dann jedenfalls erst nach steckerziehen wieder starten, läuft danach aber stabil weiter.

Die Mint hat an allen Röhren einen Pegelschalter. Nur wenn die Pegelschalter betätigt sind, wird die betreffende Röhre zur Auszahlung freigegeben. Die Schalter kann man auch gut mit einem Streifen Tesa oder Pappe gut manipulieren.
Falls du das schon gemacht hast, würde ich ein defektes IC auf der Steuereinheit vermuten. Das wäre für die gesamten Pegelschalter IC-A3, ein uln2003 oder sn75468.
Die gehen gerne mal kaputt....

Rotomator hat geschrieben:Was allerdings immer noch nicht funktioniert ist die Aktivierung der Sonderspiele. Der Modus startet einfach nicht.

Da könnte es auch ein defektes IC auf der Steuereinheit sein. Für die Sonderspiele-Erkennung ist IC-A9 zuständig.
Bevor du das tauschst, schau dir bitte einmal den Sonderspielezähler an. Laufen beide Abtastärmchen in den Nuten an den Zahlenwalzen? Wenn nicht, können die Sonderspiele nicht erkannt werden.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Rotomator » 28.11.2020, 00:29

Von der Mechanik passt es alles.
Ich hatte eben nochmal bei gestoppten Walzen 3x Zitrone eingestellt, um zu schauen, was die Sonderspiel-Erkennung macht. Der Sonderspielzähler zählt brav die Spiele auf, allerdings zuckt das SE-Relais nicht. Müsste das nicht bei Erkennen der Sonderspiele (kurz) anziehen?

Desweiteren hatte ich eben das Phänomen, dass die Mint im normalen Spiel, bei 70 Pfennig im Münzspeicher, diese plötzlich auszahlte und in den "Störung"-Modus ging (Münzennahme deaktiviert, Spiel beendet bis Netzstecker gezogen).
Lässt das auf einen, wie auch immer gearteten, Fehler in der Steuereinheit schließen?
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon L.G. » 28.11.2020, 00:59

Hallo !
Mir selbst ist nur bekannt das wenn er diese Plötzliche Auszahlung macht, das es an dem Schwung der Walzen lag.
------------------------
Steuereinheit glaube ich weniger.
--------------------
Die Auszahlung macht der Automat halt immer, wenn ihm irgend etwas nicht passt.
Er hat ja sonst nichts wie er sich Bemerkbar machen kann.
Gruß Leo
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Rotomator » 11.12.2020, 12:12

Bin noch nicht weiter gekommen, das Leben ist in diesen Tagen ja manchmal unberechenbar.

Ich habe gerade nochmal die Platine draußen.
Der Sonderspielzähler läuft über A10, wenn ich das richtig lese. A9 und A4 sind frei, was laut TU auch stimmt ("Reserve").

IMG_20201211_103953623_copy_1024x768.jpg


Also A10 tauschen (und Sockeln)?
Bin nicht so bewandert im Lesen der Schaltpläne. SE auf der Relaisplatte ist doch für die Erkennung der Sonderspiele zuständig, richtig?

Was ich noch probiert habe:
Ohne Platine das BK Relais gedrückt. Daraufhin zieht SE an, und fällt nach ein paar Sekunden wieder ab. Das müsste doch so korrekt sein, oder?

Ich tausche vorsorglich noch den Elko 220uf 63V auf der Relaisplatte.
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Re: (Mal wieder) Mint mit Fehler(n)

Beitragvon Rotomator » 11.12.2020, 13:04

Bei der Gelegenheit gleich noch eine Frage: wo bekommt man diese Mini-Lämpchen her, die in der Münzvorlage und im Sonderspielzähler verbaut sind?
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