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Stromversorgung

Re: Stromversorgung

Beitragvon Frankiboy0815 » 01.05.2017, 11:58

Da muss ich habe mich auch mal zu Wort melden....
Ich habe in meinem Hobbyraum auch knapp 30 Geldspielgerät es gleich zeitig am laufen und musste auch feststellen, dass man mit Strom sich lieber fachmännisch beraten lassen sollte.
Hatte mir auch nie große Gedanken gemacht über maximale Nennstromaufnahme und Verbrauch " der Strom kommt aus der Steckdose und gut ist" war jahrelang mein Motto.....
Hatte damals zwei Steckdosen die auch zusammen geführt waren dem entsprechend waren mehrere Mehrfachsteckdosen installiert sodass 28 Geräte auf ihren Strom bekommen haben.
Eines Tages blitze in der Küche neben meiner Frau ein größerer Lichtblitz aus der Steckdose und mit einem gehörigen Knall flog die Sicherung raus.

Danach war ich heute erstenmal Ratlos da alles gemietet war und es mir die bewusst war welche Ampere sich so aufaddieren..
Meiner Frau zur liebe beauftragte ich zeitnahe ein fachfirma die mit dem entsprechend den Schaden beseitigte und eine zweite Leitung legt mit dem entsprechender Absicherung. Jedes Gerät ist jetzt durch eine Schutzsteckdose gesichert. Sodass bei mir in meine Hobbyraum so eine Leichtsinnigkeit nicht nochmal wiederholt.
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Re: Stromversorgung

Beitragvon djtoby » 12.05.2017, 09:04

Ich geb auch mal meinen Senf dazu.
Bei alten Hausinstallationen ist NYM 1,5mm² verlegt, dort wurde mit 16A abgesichert.
Bei Neubauten bzw. Mordernisierungen dürfen die besagten 1,5mm² nur noch mit 10A abgesichert werden.
Oder es wird 2,5mm² verlegt (um die 16A pro Schaltkreis zu erhalten). Aber jeder, der sich schon mal mit Elektroinstallation beschäftigt hat, weiss wie bescheiden sich die dickere Leitung verarbeiten lässt.
Die Sicherungen sind Leitungsschutzschalter, d.h. die Leitung wird geschützt vor Überlastung/Überhitzung.
Je nach Nennwert und Auslösekarakteristik könnte kurzzeitig auch mehr als der Nennwert fließen, d.h. bei 16A --> 17 oder bei 10A --> 11 bevor die Sicherung fällt.
Je nachdem, wie alt die Hausinstallation ist würde ich mich immer vom Nennwert fern halten (so ca. 500W), um nicht doch einen Schmorbrand (irgendwo in der Wand oder im Verteilerkasten) zu provozieren.

In meinem Fall ist der Partyraum mit einer 16A Sicherung bei einer Installation von 1984 abgesichert.
Die acht Geräte mit je rund 140W sind noch recht weit entfernt von den 3680W.
Die restliche LED Beleuchtung schlägt mit ca. 50W zu Buche, kommt noch der PC mit einem Standard Netzteil zu 400W, Kühlschrank mit rund 100W, Zapfanlage mit 60W, Musikanlage rund 100W...also sind in Summe 2000W schnell erreicht (die Einschaltströme mal nicht berücksichtigt).
Die Automaten selbst kommen immer direkt nach EINER Verteilung hinter einer Wandsteckdose (Mehrfachsteckdosenleiste bzw. Zwischenstecker, zweipolig schaltend).
Bei so banalen Dingen wie Beleuchtung (trotz LED Zeitalter) kommen auch schnell mal ein paar Watt zusammen.
Beispiel: meine 9 flammige Deckenleuchte mit 20W Halogenleuchtmitteln = 180W und das nur für Licht...

Also, wenn man viele Geräte hat und die auf einmal bespielen/eingeschaltet haben will, MUß sich mit dem Thema Elektroinstallation beschäftigen. Wer absolut keine Ahnung hat fragt bitte einen Fachmann, denn mit Strom und Spannung ist nicht zu spaßen ;-)

In diesem Sinne...
Gruß

Toby
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Re: Stromversorgung

Beitragvon djtoby » 12.05.2017, 10:41

Frankiboy0815 hat geschrieben:Da muss ich habe mich auch mal zu Wort melden....
Ich habe in meinem Hobbyraum auch knapp 30 Geldspielgerät es gleich zeitig am laufen und musste auch feststellen, dass man mit Strom sich lieber fachmännisch beraten lassen sollte.
Hatte mir auch nie große Gedanken gemacht über maximale Nennstromaufnahme und Verbrauch " der Strom kommt aus der Steckdose und gut ist" war jahrelang mein Motto.....
Hatte damals zwei Steckdosen die auch zusammen geführt waren dem entsprechend waren mehrere Mehrfachsteckdosen installiert sodass 28 Geräte auf ihren Strom bekommen haben.


28 x 140W (ich nehme jetzt einfach mal den Wert eines Classic triomint, der zieht auch schön viel beim Einschalten...)
3920W Respekt, das das überhaupt so lange funktioniert hat...!
28 x 120W = 3360W, ok., dann geht's...
Der Wert muß irgendwo dazwischen gelegen haben...
Sei froh, das Euch nicht die Bude abgefackelt ist!

Gruß

Toby
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Re: Stromversorgung

Beitragvon Pulli » 12.05.2017, 10:56

Alle Geräte in der Serie und alle Motoren am Laufen, bei Frank unmöglich :D
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Re: Stromversorgung

Beitragvon dj-chi » 12.05.2017, 11:28

Ich hatte bei mir ein Messgerät zwischen Steckdose und Verteiler. Somit konnte ich jederzeit sehen, was aktuell an
Ampere aus der Dose gezogen wird. Dabei habe ich festgestellt (das Messgerät konnte ich am PC anschließen und mir
eine schicke Kurve anzeigen lassen), dass bei mir mit meinen Geräten immer 100W/Gerät angesetzt werden müssen.
Bei 16 gleichzeitig im Spielbetrieb befindlichen Geräten wurden nie mehr als rund 1600 Watt gezogen.
Auch habe ich festgestellt, dass (bei ADP-Geräten) der Werbebetrieb teilweise mehr Ampere zieht als der Spielbetrieb.
Ich nehme an, dass dies durch die höhere Anzahl Leuchtmittel kommt, die gleichzeitig angesteuert werden (im
Spielbetrieb sind es ja maximal die zwei Leitern gleichzeitig, im Werbebetrieb zusätzlich mitunter auch das
Ausspieltableau). Selbst meine beiden Standgeräte mit Monitor ziehen nicht mehr als 110 Watt, obwohl auf dem
Typenschild mehr angegeben ist.

Alles in Allem würde ich aber dennoch niemals mehr als 20 Geräte an eine Sicherung hängen. Und wenn jemand mal
60 Geräte hat, dann muss er auch darauf achten, dass die Geräte gleichmäßig über die drei Phasen des Hausanschlusses
verteilt sind! Sonst gibt es auch hier Probleme. ;-)
Außerdem würde ich auch immer jedes Gerät einzeln einschalten (oder als Zweiergruppen) und nicht mehrere über
einen Sammelschalter. Der Schalter wird es euch danken. :D
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Gruß Christian

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Re: Stromversorgung

Beitragvon hab_noch_dm » 12.05.2017, 13:33

Zu Christians sehr guten Anmerkungen habe ich noch etwas ergänzend anzufügen:

dj-chi hat geschrieben:Bei alten Hausinstallationen ist NYM 1,5mm² verlegt, dort wurde mit 16A abgesichert.


Bei noch älteren Installationen, die sehr oft auch heute noch in Betrieb sind, wurde eine "Stegleitung" verlegt. Hier war der Leitungsquerschnitt alles Andere als 1,5mm², wohl eher um die 1mm² oder so ein Zeug herum. Abgesichert wurden die Leitungen oft mit 16A Schmelzsicherungen, die locker 20A Dauerstrom durchhalten, die Leitungen jedoch nicht so furchtbar doll, und die Klemmstellen in den Verteilerdosen erst recht nicht. :mrgreen:

Die Installation zu den Steckdosen (und nicht nur da) wurden im Normalfall sogar nur 2 Adrig- ausgeführt; also hier fehlt der Schutzleiter. Die Schutzfunktion wurde von dem Nulleiter mit übernommen.

Also kann man sagen - bei den alten Installationen kann: a) die mögliche Strombelastung sogar noch wesentlich niedriger sein, und b) kann es wegen der fehlenden Erde u. A. bei Touchgeräten zu Fehlfunktionen mit dem Touchmonitoren kommen (Hier: Automatentechnisch interessant!).

dj-chi hat geschrieben:Ich nehme an, dass dies durch die höhere Anzahl Leuchtmittel kommt, die gleichzeitig angesteuert werden (im Spielbetrieb sind es ja maximal die zwei Leitern gleichzeitig, im Werbebetrieb zusätzlich mitunter auch das Ausspieltableau).


Ja, ist so korrekt. Übrigens kann man an den älteren Geräten die höhere Belastung auch am Trafo hören (sic!), denn er verändert seine Tonhöhe.

dj-chi hat geschrieben:(...) dann muss er auch darauf achten, dass die Geräte gleichmäßig über die drei Phasen des Hausanschlusses
verteilt sind! Sonst gibt es auch hier Probleme.


Hierauf ist zu achten, daß z. B. nicht eine alte Herdanschlussdose zweckentfremdet wird, um 3 "Phasen" zu generieren. Auch wenn nun durch die drei Stromkreise mehr "Power" zu Verfügung steht: der Rückflußstrom summiert sich natürlich auf und muß über den einen (Null-)Neutralleiter wieder zum Verteiler (Sicherungen) zurück. Der kann dann u. U. schon mal überlastet werden... :shock:
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