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230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Alles, was nichts mit Automaten zu tun hat. PC-Probleme, Störungen beim Internetanschluss oder fachmännische Gartenschlauchverlängerungen können hier diskutiert werden.

Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon hab_noch_dm » 18.11.2018, 19:49

Ghost01 hat geschrieben:
Jaaaaaa Strom ist gefährlich und man kann auch Stunden nachdem man eine gewischt bekommen hat an Herzkammerflimmern sterben.


Nach Stromunfällen -und eine "gewischt bekommen" ist einer- ist immer Vorsicht geboten.
Deshalb ist Dein Hinweis nicht nur RICHTIG, sonder auch WICHTIG!

Ghost01 hat geschrieben:Daher habe ich mir für meinen Arbeitsplatz einen zusätzlichen FI besorgt, den man in der Steckdose zwischenschalten kann.

Der schützt allerdings nicht vor den Entladungsspannungen von Kondensatoren ! Aber ist ein dennoch eine Schutzeinrichtung !!
Die meisten älteren Häuser haben halt nur einen FI im Badbereich.

Die paar Euro für so einen zusätzlichen FI sollte jeder Bastler investieren.


SEHR GUT!!!
::318::

Das sollte wirklich jeder in seinem Fundus haben. Es gibt solche Geräte auch in Form einer "Zuleitung", also vorne Kabel/Stecker und hinten Kabel/Kupplung.

Die Tante Edith hat mir noch gesagt, daß spezielle Gummimatten an der Arbeitsstelle die Sicherheit natürlich noch einmal erhöhen!
Zuletzt geändert von hab_noch_dm am 18.11.2018, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon hab_noch_dm » 18.11.2018, 19:57

3GroschenMann hat geschrieben:Wer Interesse an diesem Thema hat, kann hier alles nachlesen. Kurz und gut erklärt.


Kurz und Knapp - PRIMA!

Für NEUGIERIGE, die es genauer wissen wollen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Stromunfall
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Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon kobayashi » 19.11.2018, 12:36

Ich denke auch solche Hinweise können immer wieder mal nicht schaden. Wer das Wissen hat muss es ja nicht lesen.

Wenn ich daran zurückdenke was ich mit 16 an den alten Rotomaten gemacht habe ist aus heutiger Sicht mehr als lebensgefährlich gewesen. Also wenn Jung-Hobbyisten die mit Datenbankgeräten aufgewachsen doch mal einen Trianon oder so in die Hand bekommen, sollten sie halt wissen was sie tun und bei fehlenden Servicestecker natürlich KEINE Büroklammern verwenden !!!

Also von mir aus gerne weiter so, ich fühle mich durch keinen Warnhinweis belästigt.
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Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon kobayashi » 19.11.2018, 12:59

Aber auch sich auf sogenanntes Fachpersonal zu verlassen ist nicht immer gut.

Als ich vor vielen Jahren mein Haus "gebraucht" gekauft hatte, gab es im Dachgeschoss eine sehr abenteuerliche Konstruktion die laut Vorbesitzer wohl von einem Elektriker verlegt wurde um "die Wand nicht aufstemmen" zu müssen.

Zimmer 1 mit 3 Steckdosen in voller Funktion
Zimmer 2 mit 3 Steckdosen ohne Funktion.

Na kommt ihr schon drauf was dieser "Profi" damals gemacht hat ?

Richtig es wurde en Verlängerungskabel gebaut, was an beiden Seiten einen Stecker hatte (also keine Buchse) und so die Spannung in die eine Steckdose des Nachbarzimmers transportiert.

Ok, funktioniert und ist auch solange ungefährlich wenn man diese Stecker niemals zieht.

Aber für einen Elektriker ist sowas natürlich ein Unding, auch in den späten 60er Jahren.

Ich hab diese Konstruktion natürlich sofort stillgelegt und den wirklichen Fehler in einer Unterputzverteilerdose gefunden, Da war schlichtweg ein Kabel aus einer Klemme gerutscht. Die "faule Sau" hatte nur keine Lust zu suchen und die Verteilerdose unter Schichten von nikotinisierter Tapete frei zu legen.
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Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon Sternvogel » 25.11.2018, 19:03

Ich habe in den frühen 80er Jahren ohne Ende an alten Fernsehern und Radios rumgebastelt, um diese zu reparieren. Ohne das überhaupt gelernt zu haben. Wenn ich daran denke, wie leichtsinnig ich oft dabei war, gerade am Anfang, da ist es schon krass, dass nie etwas Schlimmes passiert ist. Besonders an den Bildröhren oder an den Ablenkspulen der Bildröhre mal einen gewischt zu kriegen, das war damals gar nichts Besonderes mehr für mich. :mrgreen: Das kam z. B. bei einem Bildröhrenwechsel schon mal vor. Genauso wie eine unfreiwillige Entladung der fetten Elkos, die in den Fernsehern üblich waren, sehr schmerzhaft durch mich selbst. :D

Ich kann noch gut daran erinnern, dass sich vom Zeilentrafo eines Fernsehers aus sogar mal ein blauer Blitz in meinen Finger hinein gebrannt hat. Es hat sofort nach verbranntem Fleisch gestunken und dann hatte ich ein kleines Loch im Finger. Zum Glück ist die Stromstärke in diesem Bereich aber nicht hoch genug, um darüber hinaus Schaden zu bekommen. Die Spannung ist in den Röhrenfernsehern sehr hoch, die Stromstärke zum Glück aber meistens nicht.

Ich habe aber immer höllisch aufgepaßt im Bereich des Netzteils. Dass ich dort ganz besonders vorsichtig sein musste, das wußte ich natürlich schon. An das Netzteil bin ich niemals dran gegangen, wenn die Geräte unter Strom standen. Na ja, man lernt eben mit der Zeit, dass der Strom nicht ohne ist.

In der Ausbildung habe ich später natürlich nur mit zwischengeschalteten Trenntrafos gearbeitet. Dann ist auch die Netzspannung nicht mehr eine so große Gefahr. Zum Basteln habe ich mir sicherhaltshalber auch privat mal so ein Teil angeschafft.

Gruß Ralf
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Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon Realkojack » 22.09.2019, 20:22

Für basteieln an Automaten habe ich vor einer Weile einen sogenannten "Personenschutzadapter" gekauft. Dieser löst blitzschnell wie ein FI aus, wenn was nicht stimmt (*britzel*): Personenschutz-Adapter
Die paar Euronen sind mir sogar mein Leben wert. :)
Viele Grüße, Ralf

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Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon whoperp » 22.09.2019, 22:15

ALLSTROMCHASSIS.
Meine ersten Erfahrungen mit dem gefährlichen Netzstrom hatte ich etwa im Alter von 14 Jahren durch alte SW-Fernseher. Die wurden dann mit einem Handkarren vom Sperrmüll nach Hause geschafft. Diese Geräte hatten das, was man heute Eurostecker nennt, also keinen Schutzkontakt. Beim ersten hatte ich natürlich Glück: Rückwand ab, Stecker rein, Chassis berührt, nichts passiert! Aber dann kam eine einmalige Erfahrung, aus der ich lernte, was ein ALLSTROMCHASSIS war: voller Saft auf dem Chassis!
Nach dem ersten Choc wuchst die Neugier, Warum einmal so, beim anderen mal so? Schnell fand ich heraus, dass es damit zusammenhing, wie ich den Netzstecker in die Steckdose steckte.
Die Lösung war dann denkbar einfach: Nach Einstecken des Steckers wurde mittels Phasenprüfers festgestellt, ob Saft auf dem Chassis lag. Wenn ja, wurde der Stecker umgedreht und es ging munter weiter mit der Wurschtelei am Fernseher; jetzt war ja alles sicher! Kein Elternteil hat sich jemals gekümmert, was ich da im Keller gemacht habe. Ganz im Gegenteil. Weil man ab und an wieder einen zum Laufen gebracht hat, Röhren für die Zeilenendstufe und Hochspannungsdiodenröhren (mit die häufigsten Fehlerquellen) hatte man ja zuhauf gesammelt, wurde man noch gelobt und in seinem lebensgefährlichen Tun bestätigt.
Also bitte auch auf die eigenen Sprösslinge schauen, was die so alles treiben!
Gruß
Werner
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Re: 230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!

Beitragvon Theseus » 23.09.2019, 16:57

"230V (Steckdose) IST potentiell tödlich!!!"

Na, dann werde ich mal flugs alle Steckdosen abmontieren. Danke Ralf :mrgreen: :hoch
:D Schuld hat bei uns immer nur der Computer :D
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