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Problem Rotamint 100 (1974)

Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon MrKanister » 10.05.2019, 21:54

Hallo,

ich bin neu hier in diesem Forum und war bisher nur als Leser aktiv.

Ich habe nun einen Rotamint 100 geschenkt bekommen. Dieser lief ca. eine halbe Stunde problemlos. Danach brannte eine der 1A Sicherungen durch, nach der Recherche im Forum fand ich heraus dass der Enttstörfilter defekt sein könnte. Nach dem auseinander schrauben des Netzteils bestätigte sich dieses. Nach dem ersatzlosen Ausbau und verlöten, lief der Automat nicht mehr an, lediglich das Licht brennt. Nun habe ich festgestellt dass mit einer neuen 4 A Sicherung der Automat kurz anläuft und dann die Sicherung wieder durchbrennt, der Trafo wird auch sehr heiß (innerhalb von Sekunden).

Es wäre schön wenn jemand eine Idee hat wie ich das Problem angehen soll oder ist es vielleicht ein typischer Fehler?

LG
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Re: Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon Sternvogel » 11.05.2019, 11:36

Hallo,

tausche mal den Gleichrichter aus. Der müsste sich in der Nähe des Trafos befinden. Das wäre das erste, was ich in so einem Fall machen würde. Hast du die Kabel von dem defekten Entstörfilter wieder richtig verbunden?

Gruß Ralf
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Re: Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon seku-games » 11.05.2019, 14:46

Rotamint 100? Ungewöhnlich, das Gerät kenne ich nicht.
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Re: Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon muenzspielfreund » 11.05.2019, 15:54

Ich habe auch gestutzt, mutmaßlich wird es wohl eine Rotamint Record 100 sein, das käme hinsichtlich des Baujahrs jedenfalls hin.
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Re: Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon Sternvogel » 11.05.2019, 16:39

Laut Galerie ist der Record 100 allerdings von 1975:

https://www.goldserie.de/index.php/gale ... record-100

Aber ich schätze auch, dass er den meint.
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Re: Problem Rotamint Rekord 100 (1974)

Beitragvon MrKanister » 12.05.2019, 20:05

Hallo, danke erstmal für den Tipp von Ralf ich werde mich gleich mal auf die Suche machen nach dem Kondensator und diesen überprüfen. Kabel sind laut Schaltplan richtig verlötet.


Die anderen haben natürlich vollkommen Recht ich meinte den Rotamint Rekord 100, das passiert wenn man so spät noch einen Eintrag verfasst :D , Entschuldigung. Zu dem Baujahr dies habe ich den genehmigten Schaltplänen entnommen deswegen komme ich auf das Jahr 1974, aber die Produktion war wahrscheinlich später. :oops:
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Re: Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon Sternvogel » 12.05.2019, 21:29

Gleichrichter, nicht Kondensator! Ich weiß nicht, wie das bei dem Rotamint gelöst wurde:

Der Gleichrichter ist entweder ein rechteckiges Bauteil mit vier Beinchen, die gekennzeichnet sind mit Plus und Minus und mit zwei Wechselstromzeichen. Es können aber auch vier einzelne Dioden verbaut sein, das gibt es auch, gerade bei älteren Automaten. Im Schaltplan ist der Gleichrichter erkennbar an vier hintereinander geschalteten Dioden, die eine Art Kreis bilden. Die gleich hinter dem Trafosymbol zu finden sind. Dort müsste auch nachzulesen sein, welcher Diodentyp gebraucht wird.

Ja, die Schaltpläne gab es sicherlich schon vor dem fertigen Automaten. So gesehen ist 1974 als Entstehungsjahr nicht ganz verkehrt. Der Einfachkeitshalber wird aber wohl eher das Baujahr genommen.
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Re: Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon muenzspielfreund » 12.05.2019, 23:07

Wir nehmen immer den Vermarktungsstart und den frühesten gesichteten Zulassungsbeginn als Indikator für die Angabe des Baujahrs.
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Re: Problem Rotamint 100 (1974)

Beitragvon whoperp » 12.05.2019, 23:38

Hallo,
vom Netzteil gehen zwei Kabelstränge weg, wovon der erste durch eine Steckverbindung angeschlossen ist.
Wenn Du diese Steckverbindung abziehst, ist ein Teil der Gleichstromversorgung des Gerätes abgetrennt und die 24V- Wechselstromversorgung. Das wäre eine erste Eingrenzung des Fehlers. Spricht die SI nach Abziehen der Steckverbindung immer noch an. kannst Du aus dem zweiten Kabelstrang das +24V-Kabel kappen (rot). Gibt die SI jetzt Ruhe, kommen als Fehlerquelle die Komponenten in Frage, die von diesem Strang versorgt werden. Bei erneutem Durchschlagen der SI kommt der Gleichrichter in starken Verdacht. So kannst Du durch den Einsatz von max. zwei SI zu wichtigen Ergebnissen kommen.
Gruß
Werner
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